Seele Sprüche – trauerkarte

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Da ich nicht reich bin, bring ich dir viel in der Seele mit.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 2. Dezember 1786

Eine starke Seele bei aller feinen, zarten Fühlbarkeit ist doch das glücklichste Geschenk des Himmels.

Schiller, F., Briefe. An Wilhelm von Humboldt, 12. September 1803

Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

O, es ist den kleinen Seelen eigen; Wenn sie leiden Auch andere zu verletzen.

Heyse, Elisabeth Charlotte, 1859

Wie die Spinne, die in der Mitte ihres Netzes sitzt, merkt, sobald eine Fliege irgend einen Faden ihres Netzes zerstört, und darum schnell dahin eilt, als ob sie um die Herstellung [?] des Fadens sich härmte, so wandert des Menschen Seele bei der Verletzung irgend eines Körperteils rasch dahin, als ob sie über die Verletzung des Körpers, mit dem sie fest und nach einem bestimmten Verhältnis verbunden ist, ungehalten sei.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 67a.

Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind Menschen größer geworden, als durch alle Freuden der Welt.

Stifter, A., Briefe. An August Pechwill, 3. Februar 1853

Menschen, die vom Mißgeschick verfolgt scheinen, können die anständigsten, die besten Menschen sein, aber sie sind 'hartmäulig' an ihrer Seele.

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Eine schöne Menschenseele finden, Ist Gewinn, ein schönerer Gewinn ist, Sie erhalten, und der schönst und schwerste, Sie, die schon verloren war, zu retten.

Herder, Zerstreute Blätter (6 Sammlungen), 1785-97. Sechste Sammlung. VII. Legenden. Aus: Der gerettete Jüngling

Die Seele ist wie der Wind, der über die Kräuter weht, wie der Tau, der über die Wiesen sich legt, wie die Regenluft, die wachsen macht. Desgleichen ströme der Mensch ein Wohlwollen aus auf alle, die da Sehnsucht tragen. Ein Wind sei er, der den Elenden hilft, ein Tau, der die Verlassenen tröstet. Er sei wie die Regenluft, die die Ermatteten aufrichtet und sie mit Liebe erfüllt wie Hungernde.

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Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele.

Hofmannsthal, H., Briefe. An Eberhard Freiherr von Bodenhausen

Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.

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Unsre Seele, wenn sie die sterblichen Erfahrungen ablegt und allein nur lebt in heiliger Ruhe, ist sie nicht, wie ein unbelaubter Baum? Wie ein Haupt ohne Locken?

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

Und der einzige Tropfen genügt, Eine himmlische Seele, Die hier unten in Schmerz erstarrt, Wieder in Wonne zu lösen.

Hebbel, F., Gedichte. Aus: Gebet

Wenn die Seele etwas spürt, was für sie und ihren Leib ungünstig ist, zieht sie das Herz, die Leber und die Gefäße zusammen. So bildet sich in der Herzgegend gleichsam ein Nebel und hüllt das Herz in Dunkel, und so wird der Mensch traurig.

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Depressionen sind, wenn man im Sonnenuntergang auf einer Wiese am See liegt, die Vögel zwitschern, die Luft ist warm, es ist ruhig, ein lieber Freund dabei - und man merkt es nicht.

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Dunkler Schatten in tiefer Nacht Eine Maske war es die mein Wesen umhüllte, die mich mit angeblicher Freude und Stärke erfüllte. Ich wollte es wär so, doch es sollte nicht sein, innerlich war ich zerbrechlich und klein. Von dunklen Gedanken und Einsamkeit geplagt, habe ich mich doch immer gefragt, was ist das Ziel, der Sinn meines Lebens, aber bisher suchte ich leider vergebens. Ich suchte nach dem Grund, dem Wieso und Weshalb, doch nicht nach mir selbst, davor machte ich Halt, aus Angst zu Erkennen wer ich wirklich bin. Doch plötzlich tritt aus der Dunkelheit ein Schatten hervor, ein Mensch der mich versteht, der denselben Weg wie ich geht. Er sieht mich an und weiß wer ich bin, er gibt mir Hoffnung und Mut, Danke für alles, Du tust wahnsinnig gut!

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Wir legen keiner Seele mehr auf, als sie zu tragen vermag.

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Gewiß ist, daß die Verhältnisse der Seelenkräfte unter einander so fein sind, daß es sehr leicht ist, die Harmonie derselben zu verletzen.

Wieland, Platonische Betrachtungen über den Menschen, 1755

Eine beengte Seele kann Gott nicht freudig dienen.

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Möge die Nacht ein sanftes Ruhekissen für deine Seele sein.

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Die Seele geht ihren Weg, dahin, wo unser eigentliches Zuhause ist. Der Tod ist die Brücke auf dem Weg.

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