Seele Sprüche – weisheit

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Die Weisheit kommt nicht in eine arglistige Seele und wohnt nicht in einem Leibe, der der Sünde verfallen ist.

Altes Testament. Die Weisheit Salomos (#Weish 1,4)

Was kein Verstand der Verständigen sieht, das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Worte des Glaubens, 1800

Zwei Augen hat die Seel: eins schauet in die Zeit, Das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wenn die Seele eine bestimmte Klarheit der Wahrnehmung erlangt hat, gewinnt sie ein Wissen und eine Lebensmotivation jenseits aller Selbstsucht.

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Wer in das, was von Göttlich-Geistigem heute erfahren werden kann, nur fühlend sich versenken, nicht erkennend eindringen will, gleicht dem Analphabeten, der ein Leben lang mit der Fibel unterm Kopfkissen schläft.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1912

Die Macht der Seele kann man in den Augen des Menschen sehen, wenn seine Augen klar, hell und durchsichtig sind, weil die Seele mit Macht im Körper wohnt, um recht viele Werke in ihm zu vollbringen. Die Augen des Menschen sind nämlich die Fenster der Seele.

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Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahnung, die sich auf Grund von Traumerfahrungen einstellen.

Aristoteles, Über Philosophie (De philosophia). Fr. 10 Ross

Der Seele haftet eine Erfahrenheit im Himmlischen wie im Irdischen an.

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Wie die Seele in jeglichem Teil des Leibes ganz ist, so ist Gott ganz in allem und jedem Seinswesen.

Aquin, Summe der Theologie, bzw. Hauptinhalt der Theologie (Summa theologica), entstanden 1265-73, Erstdruck 1485

Unser höchstes Gut kann nur durch uns selbst in seiner Tiefe gehoben werden.

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Es gibt weder Geburt noch Tod, weder eine unfreie noch strebende, weder eine befreite noch eine suchende Seele. – Dies ist die letzte und absolute Wahrheit.

Shankara, Das Kleinod der Unterscheidung (Viveka Chudamani), übersetzt von Ursula von Mangoldt-Reiboldt 1957

Mit unendlichem Gespür vernimmt die Seele Töne, die das Ohr nicht hört, und sieht, was den Augen verborgen bleibt, durch alle Zeiten, Räume hin und über sie hinaus. Grenzenlos, ursprünglich ist ihr Wissen – ihre Erinnerung.

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Auge und Ohr sind für die Menschen schlechte Zeugen, wenn sie kein feines Seelenleben haben.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 38.

Alles kommt beim Denken darauf an, daß einem die rechte Vorstellung im rechten Moment einfällt.

Hartmann, Die Philosophie des Unbewußten, 1869 (9. Auflage 1882 in zwei Bänden)

Zweifellos ist ein Stück Göttlichkeit in uns, etwas, das es schon vor den Elementen gab.

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Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß die wichtigsten Dinge unsichtbar sind? Die Schwerkraft und die Seele.

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Die Seele sieht, aber sie selbst kann man nicht sehen.

Midrasch Raba. Zu 5. Mose

Es ist nichts im Innern wesentlich, das nicht zugleich im Äußern wahrgenommen wird.

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Unser Buddha-Wesen ist von Anfang an da. Es ist wie die Sonne, die hinter den Wolken hervorkommt. Es ist wie ein Spiegel, der alles vollkommen widerspiegelt, nachdem er abgewischt wurde und nun wieder ganz klar ist.

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Wisse, daß die Seele des Menschen eine Einheit ist.

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Der ist ein Arzt, der das Unsichtbare weiß, das keinen Namen hat, das keine Materie hat, und hat doch seine Wirkung.

Paracelsus, Das Buch Paragranum, entstanden 1529/30, Erstdruck 1565. Der zweite Traktat, von der Astronomia