Sterben Sprüche – familie
14 Sprüche gefunden
Wo gehn wir denn hin? Immer nach Hause.
Daß liebender, im Bunde mit Sterblichen Das Element dann lebet und dann erst reich, Bei frommer Kinder Dank, der Erde Kraft, die unendliche, sich entfaltet [...].
Festigkeit oder Schwäche im Tod hängt von der letzten Krankheit ab.
Nicht trauern wollen wir, daß wir dich verloren haben, sondern dankbar sein, daß wir dich gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.
Wenn ich sterbe, sterben alle anderen.
Im weiten Meere treffen sich zwei Splitter Holz; für kurze Zeit sind sie beisammen, bis die Flut sie wieder auseinander treibt. So Gattinnen und Kinder auch, Verwandte, Freunde, Hab' und Gut; sie kommen und sind wieder fern, urplötzlich trifft uns ihr Verlust. Wie einer, der am Wege steht, zu einer Karawane spricht: Zieht hin, den gleichen Weg wie ihr werd' ich auch gehen hinter euch; so weiß der Mensch, daß er den Weg, den Vater und Großvater ging, auch wandeln wird; was klagt er daen, wenn kommt, was unvermeidlich ist!
Man ist klinisch tot, wenn die Familie sich weigert, weiterhin die Arztkosten zu bezahlen.
Nimmt man das Vaterland an den Schuhsohlen mit?
Wie leicht wird der Gedanke, zu sterben, wenn alle vorangehen, die man liebt.
Also hat sich der Fall schon wieder ereignet? Nein, was 's Jahr Onkel und Tanten sterben müssen, bloß damit alles gut ausgeht –!
Die Bäume, die wir gepflanzt haben, die Häuser, die wir gebaut haben, oder die Nachkommen, die wir gezeugt haben, alles dient dazu, das uns mit der Erde verbindende Band enger zu knüpfen und uns den Abschied zu verbittern.
Man muß entweder alleine sterben oder leben mit denen, die man liebt.
Ich werde überhaupt nicht für mich sterben, sondern nur für andere – für die Zurückbleibenden, aus deren Verbindung ich gerissen werde.
Eltern und Kindern bleibt nichts übrig, als entweder vor- oder hintereinander zu sterben, und man weiß am Ende nicht, was man vorziehen sollte.