Sterben Sprüche – hoffnung
84 Sprüche gefunden
Ich lebe, ohne in mir zu leben und ein so erhabenes Leben erhoffe ich, daß ich sterbe, weil ich nicht sterbe.
Sollten Sie dabei sein, wenn ich sterbe, so werden Sie sehen, daß ich ruhig dahinscheide; denn ich glaube, daß nach dem Tode alles zu Ende ist.
Ich hoffe auf einen plötzlichen Tod. Er erspart Alter, Krankheit und dass man die Kellertreppe hinunter fällt.
Ich bin gekommen, ich weiß nicht woher; Ich werde gehen, und weiß nicht wohin; Doch, wo ich sein mag, das ist Er, Er ist bei mir, wo ich bei Ihm bin.
Stellt euch nicht krank, sonst werdet ihr krank, und grabt euch nicht euer Grab, sonst sterbt ihr.
Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.
Seid doch unbesorgt. Auch die Blätter fallen Ohne Murren ab!
Gute Christen sterben nicht, sie gehen täglich einen Schritt weiter ins Paradies.
Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt.
Radbot und Wolfram Herr Radbot vor der Taufe sprach: "Heil'ger Gottesmann, wo weilt der größte Haufe, der dieser Welt entrann?" Und Wolfram drauf: "Im Himmel ist noch für viele Raum, doch drunten das Gewimmel umfaßt der Hölle Raum." Da rief der arge Heide: "Dein Taufen acht ich klein; denn ich will, wenn ich scheide, beim größten Haufen sein."
Von Gott kommt alles her, der läßt auch im Sterben die Seinen nicht verderben; sein' Hand ist nicht zu schwer.
Nicht trauern wollen wir, daß wir dich verloren haben, sondern dankbar sein, daß wir dich gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.
Hoffe: daß durch Todesnacht Gott dich führt in Sonnen ein! Was er immer mit dir macht, du bist dein nicht, du bist sein.
Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise.
Das Licht ist nicht erloschen.
Notwendig ist im Augenblick des Todes ein unbesiegbarer Glaube voll höchster geistiger Gelassenheit.
O Grille, sing O Grille, sing, Die Nacht ist lang. Ich weiß nicht, ob ich leben darf Bis an das End von deinem Sang. Die Fenster stehen aufgemacht. Ich weiß nicht, ob ich schauen darf Bis an das End von dieser Nacht. O Grille, sing, sing unbedacht, Die Lust geht hin, Und Leid erwacht. Und Lust im Leid, - Mehr bringt sie nicht, die lange Nacht.
Sterbelied Es ist genug! Mein matter Sinn Sehnt sich dahin, wo meine Väter schlafen. Ich hab es endlich guten Fug, Es ist genug! Ich muß mir Rast verschaffen. Ich bin ermüdt', ich hab geführt Die Tages Bürd': Es muß einst Abend werden. Erlös mich, Herr, spann aus den Pflug, Es ist genug! Nimm von mir die Beschwerden. Die große Last hat mich gedrückt, Ja schier erstickt, so viele lange Jahre. Ach laß' mich finden, was ich such. Es ist genug! Mit solcher Kreuzesware. Nun gute Nacht, ihr meine Freund', Ihr meine Feind', ihr Guten und ihr Bösen! Euch folg die Treu', euch folg der Trug'. Es ist genug! Mein Gott will mich auflösen. So nimm nun, Herr! hin meine Seel', Die ich befehl in deine Händ' und Pflege. Schreib sie ein in dein Lebensbuch. Es ist genug! Daß ich mich schlafen lege. Nicht besser soll es mir ergehn, Als wie geschehn den Vätern, die erworben Durch ihren Tod des Lebens Ruch, Es ist genug! Es sei also gestorben!
Geben Sie mir ein Wort zum Festhalten!
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, dann bin ich bei euch.
Ich lasse mich fallen in eine heile Welt, wo mich die Wellen der Wirklichkeit nicht mehr so kalt umspülen.