Sterben Sprüche – leben
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Es ist hart zu leben; aber härter ist es noch zu sterben.
Ich lebe, ohne in mir zu leben und ein so erhabenes Leben erhoffe ich, daß ich sterbe, weil ich nicht sterbe.
Alle Pfade, die zum Leben führen, alle führen zum gewissen Grab.
Sei fest bereit zu sterben, denn Tod und Leben, beides wird dadurch süßer.
Nichts stand in seinem Leben ihm so gut, Als wie er es verlassen hat; er starb Wie einer, der sich auf den Tod geübt, Und warf das Liebste, was er hatte, von sich, Als wär's unnützer Tand.
Kein Leugnen hilft, kein Widerstreben, wir müssen sterben, weil wir leben.
Denn hinderlich, wie überall, Ist hier der eigne Todesfall.
Dem, der zu sterben wünscht, kann der Tod niemals fern sein.
Ich soll sterben? Was heißt das anders als, ich werde nicht mehr krank sein können, werde nicht mehr gefesselt werden können, nicht mehr sterben können.
Aber leben zu lernen, dazu gehört das ganze Leben, und, was du vielleicht noch wunderbarer finden wirst, sein Leben lang muss man sterben lernen.
Dein Bewußtsein wird, ach schneller als du dachtest, bald versiegen und der Leib gleich einem Holzstück wertlos auf dem Boden liegen.
Leben und Tod In dem Leben wohnet Sterben; in dem Sterben wohnet Leben; Lasse dir das Sterben lieben du, dem Leben nur ist eben!
Man stirbt nur einmal – und für so lange.
Selbst, wenn das Sterben vom Willen des Menschen abhinge, würde keiner am Leben bleiben.
In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben.
Vom Leben muß man wie vom Mahle fortspazieren, dem Wirte danken und sein Bündel schnüren.
Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken.
Ein Mann ist nicht der, welcher fröhlich zu leben, sondern der, welcher fröhlich, frei von der Welt, zu sterben weiß.
Wenn unser Leben sich neigt, dann sollen wir sein wie die Bäume des Herbstes, voll reifer Früchte.
Es ist keinem einzigen Menschen gegeben zu wissen, ob er bis zum Abend Stiefel oder Leichenschuhe braucht.
Gut leben heißt gut sterben.