Sterben Sprüche – mut
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Wiedergeburt Wer nicht will, wird nie zunichte, kehrt beständig wieder heim. Frisch herauf zum alten Lichte dringt der neue Lebenskeim. Keiner fürchte zu versinken, der ins tiefe Dunkel fährt. Tausend Möglichkeiten winken ihm, der gerne wiederkehrt. Dennoch seh ich dich erbeben, eh du in die Urne langst. Weil dir bange vor dem Leben, hast du vor dem Tode Angst.
Wo gehn wir denn hin? Immer nach Hause.
Ich sterbe nicht, ich trete ins Leben ein.
Gute Christen sterben nicht, sie gehen täglich einen Schritt weiter ins Paradies.
Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise.
Für das ich lebe, für das weiß ich auch zu sterben!
Der Weg, von dem so oft ich vorher schon gehört: Ach gestern dacht ich nicht, ihn heut schon zu beschreiten.
Der Ruhm, mit Festigkeit zu sterben, die Hoffnung, betrauert zu werden, der Wunsch, einen guten Namen zurückzulassen, die Gewißheit, allem Erbärmlichkeiten des Lebens entronnen zu sein und nicht mehr von der Laune des Schicksals abzuhängen, sind Heilmittel, die man nicht verschmähen soll.
Man steigt den grünen Berg des Lebens hinauf, um oben auf dem Eisberge zu sterben.
Es geht gut, der Berg ist überschritten.
Die Sterben für Gewinn halten, sind schwer zu erschrecken.
Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe.
Ein Vogel, der nicht sterben will, soll sich seinem Nest fernhalten.
O Herz, des Alters Morgen graute - Steh auf! Dies Schloß ist Heimat nicht!
Wer viele Zeugen bei seinem Tod hat, stirbt immer mutig.
Von allen, die das dunkle Tor durchquert, - Wie seltsam - keiner ist zurückgekehrt, Die Straße uns zu schildern, die er fuhr, Die zu erforschen jeder einstens fährt.
Nimmt man das Vaterland an den Schuhsohlen mit?
Mag denn der Aar Vom Fluge lassen, eh' die Schwing' ihm brach?
Schicksal, ich folge dir! Und wollt’ ich nicht, ich müsst’ es doch und unter Seufzen tun!
Laß das Jagen Wenn die Wogen unten toben, Menschenwitz zu schanden wird, Weist mit feur'gen Zügen droben Heimwärts dich der Wogen Hirt. Sollst nach keinem andern fragen, Nicht zurückschau'n nach dem Land, Faß das Steuer, laß das Zagen: Aufgerollt hat Gottes Hand Diese Wogen zum Befahren Und die Sterne, dich zu wahren!
Schätze, die bringst du doch nicht hinab zu des Acherons Fluten, Und in den stygischen Kahn steigst du ja nackt nur, o Tor!