Sterben Sprüche – mut

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Ich gehe fort, – auf einen anderen Stern, auf einen helleren.

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Sokrates wählte lieber den Giftbecher, als daß er seine Zunge bezähmte; aber ich weiß nicht, ob es eine Freude ist, für den Irrtum anderer zu leiden.

Schröder (Hg.), Lichtstrahlen aus Friedrichs des Großen Schriften, gesammelt von Emilie Schröder, 3. vermehrte Auflage 1912 (EA: 1882). An Voltaire, 6. Juli 1737

Es gibt Leute, die dem Geschick folgsam sind; ich bin nicht derartig, und wenn ich für andere gelebt habe, will ich für mich sterben.

Schröder (Hg.), Lichtstrahlen aus Friedrichs des Großen Schriften, gesammelt von Emilie Schröder, 3. vermehrte Auflage 1912 (EA: 1882). An den Marquis d'Argens, 28. Oktober 1760

Wir gehen immer, wohin wir müssen: wenigen nach und hoffentlich zuletzt denn doch auch vielen vorauf.

Raabe, Deutscher Adel, Erstdruck 1879. 12. Kapitel

Ich gehe an keinem gewaltsamen Unglück zugrund, sondern stolpere über einen Strohhalm.

Vischer, Briefe aus Italien, 1907 (posthum). 5. Dezember 1839

Sterben ist eine wilde Nacht und ein neuer Weg.

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Ich werde mit Mut zu sterben wissen; das ist leichter, als zu leben.

Büchner, Dantons Tod, 1835

Ich bin bereit, meine letzte Reise anzutreten – ein großer Sprung in die Dunkelheit.

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Die Menschheitsentwicklung – ein Wachsen der Sterbenskraft.

Kafka, Oktavhefte. Viertes Heft

Fürchte dich nicht, du stirbst nur, um zu leben.

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Es geht oft so schwer zu sagen: ich bin bereit.

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Erst am Ende unseres Weges stehen die Antworten.

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Ich habe lange genug in der offenen Türe des Todes gestanden; es wird Zeit hinauszutreten und sie hinter mir zuzumachen.

Wehl, Der Ruhm im Sterben. Ein Beitrag zur Legende des Todes, 1886. Letzte Worte

Mein Kahn ist ohne Steuer, er fährt mit dem Wind, der in den untersten Regionen des Todes bläst.

Kafka, Der Jäger Gracchus, entstanden 1917, veröffentlicht 1924 (posthum)

Wir springen wie ein elektrischer Funken in die andre Welt hinüber.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Magische Philosophie

…sonder Anker sind wir vor dem Todessturz.

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.. V. 326. Amphitryon zu König Lykos

Weise Rüste Speise. Zur vorhabenden Reise. Kalte Rast, Leg ab die Last, Die du nicht mehr nötig hast. Diese Bahn Ist abgetan, Tritt sie nicht von vornen an. Jung und kühn, Mag sich bemühn, Du wirst nicht noch einmal grün.

Rückert, Poetisches Tagebuch, 1850-1866 (aus seinem Nachlasse), 1888

Der Wege durch das Leben gehen viele, Ganz gleich ist keiner; Doch aus dem Leben und zum letzten Ziele Führt uns nur einer.

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Es gibt für diejenigen, die zum Himmel gehen, keine andere Fähre als die Tugend; sie gleicht dem Schiffe des Kaufmanns, der übers Meer zu gehen gedenkt.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Durch Einsamkeit Durch Einsamkeiten, Durch waldwild' Geheg, Über nebelnde Weiten Wandert mein Weg – Fern über dem Berge An ruhsamer Flut Harrt meiner ein Ferge … Der rudert mich gut – An ein stilles Geländ, Ewig gemieden Und ewig ersehnt – Zum Frieden …

Wildgans, Gedichte. Herbstfrühling, 1909

Der Fall ist nun klar: Es geht um Licht oder Dunkelheit, und jeder muss sich entscheiden, wo er steht.

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