Sterben Sprüche – sinn
168 Sprüche gefunden
Es ist hart zu leben; aber härter ist es noch zu sterben.
Ich lebe, ohne in mir zu leben und ein so erhabenes Leben erhoffe ich, daß ich sterbe, weil ich nicht sterbe.
Alle Pfade, die zum Leben führen, alle führen zum gewissen Grab.
Sei fest bereit zu sterben, denn Tod und Leben, beides wird dadurch süßer.
Kein Leugnen hilft, kein Widerstreben, wir müssen sterben, weil wir leben.
Der hat die Weisheit erfasst, der eben so sorglos stirbt, als er geboren wird.
Ich soll sterben? Was heißt das anders als, ich werde nicht mehr krank sein können, werde nicht mehr gefesselt werden können, nicht mehr sterben können.
Aber leben zu lernen, dazu gehört das ganze Leben, und, was du vielleicht noch wunderbarer finden wirst, sein Leben lang muss man sterben lernen.
Sterben ist das Letzte.
Dein Bewußtsein wird, ach schneller als du dachtest, bald versiegen und der Leib gleich einem Holzstück wertlos auf dem Boden liegen.
Nach dem Naturinstinkte hingegen würde dem Menschen der Arzt der wichtigste Mann sein, weil dieser ihm sein Leben fristet, darauf allererst der Rechtserfahrene, der ihm das zufällige Seine zu erhalten verspricht, und nur zuletzt (fast nur, wenn es zum Sterben kommt), ob es zwar um die Seligkeit zu tun ist, der Geistliche gesucht werden: weil auch dieser selbst, so sehr er auch die Glückseligkeit der künftigen Welt preiset, doch, da er nichts von ihr vor sich sieht, sehnlich wünscht, von dem Arzt in diesem Jammertal immer noch einige Zeit erhalten zu werden.
Leben und Tod In dem Leben wohnet Sterben; in dem Sterben wohnet Leben; Lasse dir das Sterben lieben du, dem Leben nur ist eben!
Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch. Wenn der Mensch stirbt, wird er Geist. Freier Tod des Geistes, freier Tod des Menschen.
Man stirbt nur einmal – und für so lange.
Selbst, wenn das Sterben vom Willen des Menschen abhinge, würde keiner am Leben bleiben.
Um eines schönen Friedhofs willen möchte niemand sterben.
In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben.
Letztes Ziel Es ist nicht zu bezweifeln, daß die Zeit dieses Lebens nur einen Augenblick währt, daß der Zustand des Todes ewig ist, von welcher Natur er auch sein mag, und daß darum alle unsere Handlungen und Gedanken sich in ihren Wegen dem Zustande dieser Ewigkeit so sehr anpassen müssen, daß es unmöglich ist, mit Verstand und Urteil auch nur einen Schritt zu tun, ohne ihn nach der Wahrheit jenes Punktes einzurichten, der unser letztes Ziel sein muß.
Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder durstig noch betrunken.
O Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
Ein Mann ist nicht der, welcher fröhlich zu leben, sondern der, welcher fröhlich, frei von der Welt, zu sterben weiß.