Sterben Sprüche – zukunft

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Ich denke einen langen Schlaf zu tun, denn dieser letzten Tage Qual war groß. […]

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 5. Akt, 5. Auftritt, Wallenstein

Wiedergeburt Wer nicht will, wird nie zunichte, kehrt beständig wieder heim. Frisch herauf zum alten Lichte dringt der neue Lebenskeim. Keiner fürchte zu versinken, der ins tiefe Dunkel fährt. Tausend Möglichkeiten winken ihm, der gerne wiederkehrt. Dennoch seh ich dich erbeben, eh du in die Urne langst. Weil dir bange vor dem Leben, hast du vor dem Tode Angst.

Busch, W., Gedichte. Schein und Sein, 1909

Ich soll sterben? Was heißt das anders als, ich werde nicht mehr krank sein können, werde nicht mehr gefesselt werden können, nicht mehr sterben können.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 24. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Moriar: hoc dicis, desinam aegrotare posse, desinam alligari posse, desinam mori posse

Ich hoffe auf einen plötzlichen Tod. Er erspart Alter, Krankheit und dass man die Kellertreppe hinunter fällt.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Jedoch, es ist nun Zeit, daß wir gehen, ich, um zu sterben, und ihr, um zu leben. Wer aber von uns beiden zu dem besseren Geschäft hingehe, das ist allen verborgen außer nur Gott.

Platon, Apologie des Sokrates, entstanden um 395 v. Chr. 42a

Vergangen nicht, Verwandelt ist, Was war.

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Ich bin gekommen, ich weiß nicht woher; Ich werde gehen, und weiß nicht wohin; Doch, wo ich sein mag, das ist Er, Er ist bei mir, wo ich bei Ihm bin.

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Der Tod Ach, es ist so dunkel in des Todes Kammer, Tönt so traurig, wenn er sich bewegt Und nun aufhebt seinen schweren Hammer Und die Stunde schlägt.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Sechster Teil

Es ist keinem einzigen Menschen gegeben zu wissen, ob er bis zum Abend Stiefel oder Leichenschuhe braucht.

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Ich hör schon das Gras wachsen, in welches ich beißen werd.

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Det er en liden tid, så har jeg vunden, så er den ganske strid med ét forsvunden; så kan jeg hvile mig i rosensale og uafladelig min Jesum tale. (Noch eine kurze Zeit, dann ist's gewonnen, dann ist der ganze Streit in nichts zerronnen. Dann werd ich laben mich an Lebensbächen und ewig, ewiglich mit Jesus sprechen!)

Inschrift. Auf dem Grabstein von Søren Kierkegaard in Kopenhagen

Zum Zahlen und zum Sterben bleibt immer noch Zeit.

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Lied des Harfenmädchens Heute, nur heute Bin ich so schön; Morgen, ach morgen Muß alles vergehn! Nur diese Stunde Bist du noch mein; Sterben, ach sterben Soll ich allein.

Storm, T., Gedichte. 1852

Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 23,43)

Am Abend Abermal ein Teil vom Jahre, abermal ein Tag vollbracht: Abermal ein Brett zur Bahre und ein Schritt zur Gruft gemacht. Also nähert sich die Zeit nach und nach der Ewigkeit; also müssen wir auf Erden zu dem Tode reifer werden.

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Unbeirrt zum Ziel der Zeit.

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Kommt einmal der Bote des Todes zu dir, um dich zu holen, dann bleibt keine Zeit zum Unterhandeln.

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Radbot und Wolfram Herr Radbot vor der Taufe sprach: "Heil'ger Gottesmann, wo weilt der größte Haufe, der dieser Welt entrann?" Und Wolfram drauf: "Im Himmel ist noch für viele Raum, doch drunten das Gewimmel umfaßt der Hölle Raum." Da rief der arge Heide: "Dein Taufen acht ich klein; denn ich will, wenn ich scheide, beim größten Haufen sein."

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Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune.

Neues Testament. Der erste Brief des Paulus an die Korinther (#1.Kor 15,51f)

Sie glauben, Gott werde keine Freude an der Ankunft eines Menschen haben, der trotz ergangenem Ruf nicht herbeieilt, sondern unwillig und widerspenstig muß herangeschleppt werden. Sehen sie einem solchen Sterben zu, so schaudern sie.

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Hoffe: daß durch Todesnacht Gott dich führt in Sonnen ein! Was er immer mit dir macht, du bist dein nicht, du bist sein.

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