Wahrheit Sprüche

Sprüche über Wahrheit

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Es ist so viel schwerer, wahr zu sein, nachdem man einmal unwahr gewesen!

Rodenberg, Die neue Sündflut, 4 Bde., 1865

Man braucht kein großer Mann zu sein um jemand die Wahrheit zu sagen und ein Glück für uns, daß auch der arme Teufel Wahrheiten sagen kann.

Lichtenberg, Sudelbuch D, 1773-1775. [D 423]

Auf jeden Fall gibt es nichts Besseres, sich vor Täuschung und Irrtum zu bewahren, als immer wahr zu sein gegen sich selbst.

Diderot, Wie denken Sie darüber? (Erzählung)

Je mehr eine Wahrheit sticht, je besser wird sie gefühlt.

Möser, Patriotische Phantasien, 4 Bde., 1775-86

Eine Wahrheit, die jeder nach seiner eigenen Lage beurteilt, kann leicht gemißbraucht werden.

Lessing, Ernst und Falk. Gespräche für Freimaurer, 1778. Zweites Gespräch, Ernst. Originaltext

Bei ewigen Wahrheiten kommt es auf Mehrheit der Stimmen nicht an.

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Damit, daß man die Wahrheit erkennt, hat man sie noch nicht.

Tauler, Predigten

Die Wahrheit ist kein Lehrgefüge, an das man sich halten könnte, sondern eine Summe von Leben.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

Der Irrtum strömt, die Wahrheit sickert.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Das Schreckliche daran, wenn man die Wahrheit sucht, ist, daß man sie findet.

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Eigentlich sollte niemand anders über sich sprechen, als durch sein Werk und seinen Tod. Denn wie ein Mensch stirbt, das beweist die Art seines Wesens noch restloser und eindeutiger als sein Werk.

Stehr, Das Stundenglas. Reden, Schriften, Tagebücher, 1936. Blätter aus meinem Leben (1921/35)

Die Lüge ist die Religion der Knechte und Herren, die Wahrheit ist die Gottheit der freien Menschen.

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Wer die Wahrheit über den Fuchs erfahren will, muss die Gänse befragen.

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Die Wahrheit ist immer das Rechte.

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Das Leben dem Wahren widmen.

Juvenal, Satiren (Saturae), um 100 n. Chr. IV, 91. Originaltext: Vitam impendere vero. Wahlspruch des Philosophen Jean-Jacques Rousseau

Das Falsche hat den Vorteil, daß man immer darüber schwätzen kann; das Wahre muß gleich genutzt werden, sonst ist es nicht da.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren, 1829. Betrachtungen im Sinne der Wanderer

Das Wiederholte befestigt sich so sehr in den Köpfen, daß es schließlich als eine bewiesene Wahrheit angenommen wird.

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Nicht bloß im Wein ist Wahrheit – auch in der Poesie.

Riehl, Die bürgerliche Gesellschaft, 1851

Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, daß selbst wer ihr alles opfert noch nicht ihrer Gunst gewiß sein darf.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Erster Band. Vorrede zur zweiten Auflage

Wir sehen dieselben Sterne, der Himmel ist uns gemeinsam, dasselbe Weltall schließt uns ein. Warum ist es so wichtig, nach welcher Lehre jeder die Wahrheit sucht? Man kann nicht nur auf einem einzigen Weg zu einem so erhabenen Geheimnis finden.

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Oder ist es das: sich von Eicheln und Gras der Erkenntnis nähren und um der Wahrheit willen an der Seele Hunger leiden?

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Von den drei Verwandlungen