Wahrheit Sprüche
Sprüche über Wahrheit
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Man soll die Wahrheit sagen, doch nicht jede Wahrheit soll ausgesprochen werden.
Der Mensch kann nach Tugend streben, aber nicht ernstlich glauben, die Wahrheit zu finden.
Unsere Zeit verwechselt die Wahrheit mit der Wirklichkeit. Wir glauben die Wahrheit zu haben wenn wir die Wirklichkeit haben, und sind weiter entfernt als je.
Keine Zeit ist verloren, in der man nach Wahrheit gestrebt hat.
Nur Kinder und Narren reden die Wahrheit, und Gott hätte schon längst wieder eine zweite Sündflut über uns verhängt, hätte die erste etwas geholfen.
Alles wechselt, außer Wahrheit, Unschuld und Recht; diese bleiben immer die nämlichen, der Mensch mag sie verehren oder nicht.
Nur aus diesem Irrtum geht die Wahrheit hervor und hierin liegt die Versöhnung mit dem Irrtum und mit der Endlichkeit.
Die unerbittliche Härte so vieler Menschen ist nichts anderes als verlorener Glaube an das Wahre.
Wenn Eitelkeit schwindet und Jugend erlischt, Dann fliehn wir zum Becher und werden erfrischt, Und finden – wer fand nicht? – bestätigt das Wort: Im Wein ist die Wahrheit! – und suchen sie dort.
Wer Wahrheiten spricht, sticht immer, mein Bester, In entsetzliche Wespen- und Hornissennester.
Die größten Wahrheiten widersprechen oft geradezu den Sinnen, ja fast immer.
Finden wir das Wahre, welcher Art es sei, je anders als durch einen glücklichen Zufall?
Die Wahrheit ist so edel: möchte Gott sich vor der Wahrheit kehren, ich wollte mich an die Wahrheit halten und Gott lassen.
Die Wahrheit zu sagen ist gefährlich, sie zu hören unangenehm.
Es ist vieles wahr, was sich nicht berechnen läßt, sowie sehr vieles, was sich nicht bis zum entschiedenen Experiment bringen läßt.
Wie eine Schneewehe entsteht, wenn sich der Wind legt, so entsteht eine Institution, wenn sich die Wahrheit hat einlullen lassen; doch die Wahrheit bläst über die Institution hinweg und bläst sie schließlich fort.