Wahrheit Sprüche – gedanken

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Der Scherz, der die Wahrheit ausspricht, verletzt am meisten.

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Der Geistreiche ist der Wahrheit sehr nahe.

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Einer, der selbst nicht wahr ist, wird sich nie einreden lassen, ein anderer sei wahr.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1844

Alle solche spitze Gedanken sind nur Versuche, sich der Wahrheit zu bemächtigen. Oft blinkt das reine Gold heran, aber das Netz zerreißt unter seiner Last, es ist nur für Goldfische gemacht! O Gehirn! O Herz!

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1841

Die Antithese ist die enge Pforte, durch welche sich am liebsten der Irrtum zur Wahrheit schleicht.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Viertes Hauptstück. Aus der Seele der Künstler und Schriftsteller

Wo man nicht wahr gegen sich selbst ist, ist man allemal auch nicht klar.

Bismarck, Gedanken und Erinnerungen, 2 Bde., 1898 (3. Band nach langen Auseinandersetzungen zwischen der Familie Bismarck, dem Verlag und dem ehemaligen Kaiser Wilhelm II. publiziert im Jahr 1921). Erstes Buch. Fünftes Kapitel

Ist deine letzte innerste Wahrheit, die du gefunden hast, auch eins mit deinem Handeln?

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Keiner spricht, wie er denkt, und spräch' er die lauterste Wahrheit. Immer denkt er zu ihr etwas Verborgenes dazu.

Bouterwek, Neue Vesta. Kleine Schriften zur Philosophie des Lebens und zur Beförderung der häuslichen Humanität, hg. von Fr. Bouterwek, 11 Bde., 1803-1810

Wer die Wahrheit verrät, verrät sich selbst. Es ist hier nicht die Rede vom Lügen, sondern vom Handeln gegen Überzeugung.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Fragmente über den Menschen

Was wir rein und wahr empfinden, Kann uns niemals ganz entschwinden.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Wahrheit ist nicht etwas Äußeres, zu dem man gelangt, sondern etwas Inneres, das vernehmlich wird.

Schaukal, Gedanken, 1931

Der Teufel spricht die Wahrheit öfter, als Man glaubt. Nur ist sein Publikum oft dumm Und taub.

Byron, Der umgestaltete Missgestaltete (The Deformed Transformed), 1824. II, 3. Cäsar

Die Spatzen pfeifen manches von den Dächern, was sich kein Mensch offen zu sagen getraut.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Strom der Wahrheit Wenn versunken Licht und Lärmen, Sitz ich bei der Lampe Schimmer Oft im nächtlich stillen Zimmer, Wo Gedanken mich umschwärmen, Auf ein altes Buch gesenkt Meine Stirne ernstbeschwert; Kühlung mir der Nachtwind schenkt Durch das Fenster unverwehrt. Wundersame Lieder sausen Draußen Wind und Wald und Wetter, Und es wehn des Buches Blätter; Welch ein feierliches Brausen! Und ich lausche und ich lausche, An ein Ufer fern entrückt. – Rausche Strom der Wahrheit, rausche! Meine Seele lauscht entzückt.

Wille, B., Gedichte. Einsiedler und Genosse, 1894. Der Einsiedler

In der schamhaften Stille deines Gemüts erziehe die siegende Wahrheit, stelle sie aus dir heraus in der Schönheit, daß nicht bloß der Gedanke ihr huldige, sondern auch der Sinn ihre Erscheinung liebend ergreife.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen, 1793-1794. Neunter Brief

X. Axiom Woher die innere Wahrheit nehmen? Aus ihr selbst. Deswegen heißt sie ja die innere Wahrheit, die Wahrheit, die keiner Beglaubigung von außen bedarf.

Lessing, Axiomata, wenn es deren in dergleichen Dingen giebt. Wider den Herrn Pastor Goeze, in Hamburg, 1778