Wahrheit Sprüche – klassisch

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Nie aus der Wahrheit ist so viel des Guten erwachsen, Als aus der Wahrheit Schein Böses erwächst in der Welt.

Halem, Töne der Zeit, 1814

Wer gegen sich selbst und andere wahr ist und bleibt, besitzt die schönste Eigenschaft der größten Talente.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus: Kunst und Altertum, 6. Bandes 1. Heft. 1827

Durch zweier Zeugen Mund Wird allerwegs die Wahrheit kund.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Der Nachbarin Haus, Mephistopheles zu Margarete

In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meinte.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik), 1877

Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Recht hat er, – aber. Der »Abers« gibt es dann endlose, ihnen allen stelle ich indes das eine große ABER entgegen: "aber oben gibt es kein »Aber« –, dort gibt es nur Wahrheit; wohl dem, der sich ihr hier schon angeschlossen."

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Dies ist das ehrwürdigste, junge Leute gewöhnen, die Wahrheit zu sagen.

Plutarch, Moralia (Moralische Schriften und Abhandlungen). Abhandlung von Erziehung der Kinder. Übersetzt von Joh. Friedr. Sal. Kaltwasser

Der Meister sprach: "In der Frühe die Wahrheit vernehmen und am Abend Sterben: Das ist nicht schlimm."

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Nichts ist so widerstandsfähig wie die Wahrheit. Sie platzt nicht wie eine Seifenblase bei der leisesten Berührung und selbst wenn du sie den ganzen Tag herumstößt, ist sie am Abend immer noch heil und unversehrt.

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Alles, selbst die Lüge, dient der Wahrheit; Schatten löschen die Sonne nicht aus.

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Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.

Schopenhauer, Über den Willen in der Natur, 1836. Einleitung

Nicht wenn es gefährlich ist, die Wahrheit zu sagen, findet sie am seltensten Vertreter, sondern wenn es langweilig ist.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Neuntes Hauptstück. Der Mensch mit sich allein

Wahrheit ist eine gerechte und dauerhafte Sache. Sie ist der angenehmste aller Töne.

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Der Mensch kann nie einer Wahrheit ein Kompliment machen, ohne die zweite auf den Fuß zu treten.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837. Originaltext

Niemand spricht eine Wahrheit aus, die er nicht mit einem Irrtum verzollen müßte.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838

… Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Peter Eckermann, 16. Dezember 1828

Ein alter Irrtum ist immer beliebter als eine neue Wahrheit.

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Wenn man die Wahrheit mit Recht nicht finden kann, muß man sie finden mit Gottesurteil.

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Die Wahrheit hat ein schönes Gesicht, aber zerrissene Kleider.

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Mit der Wahrheit hat noch keiner die Welt erobert.

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Die Wahrheit ist das Kostbarste, was wir haben. Gehen wir sparsam damit um!

Twain, Meine Reise um die Welt (Following the Equator oder More Tramps Abroad), 1897. Kapitel VII