Wahrheit Sprüche – tiefgründig

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Es gibt Wahrheiten, die so ziemlich herausgeputzt einhergehen, daß man sie für Lügen halten sollte, und die nichts desto weniger reine Wahrheiten sind.

Lichtenberg, Sudelbuch H, 1789-1793. [H 27]

Um zur Wahrheit zu gelangen, sollte jeder die Meinung seines Gegners zu verteidigen suchen.

Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.

Pestalozzi, Ein Schweizer-Blatt (Wochenschrift), 1782

Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei.

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Tausend Wege führen zum Irrtum, ein einziger zur Wahrheit.

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Für Heuchelei gibt’s Geld genug, Wahrheit geht betteln.

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Wahrheit ist das Erhabenste – drum kann man's nicht jedem auf die Nase binden.

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Klopft man vergebens an die Tür mancher Wahrheiten, so muß man versuchen, durchs Fenster einzudringen.

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Hüte dich, eine unwahrscheinliche Wahrheit zu erzählen.

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Die Wahrheit muss im Scherz gesagt werden, denn im Ernst kommt sie zu teuer.

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Sag die Wahrheit und sie werden dir deinen Kopf einschlagen.

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Die Wahrheit geht nicht unter, aber es dauert oft lange, bis sie einen Ankerplatz findet.

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Wer die Wahrheit sagt, spricht kaum.

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Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen – sie wird einem ja doch nicht geglaubt.

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Vielleicht ist nichts ganz wahr - und sogar das nicht.

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Wahrheiten über sich selbst sind schwer verdaulich. Daher halten die Menschen in diesem Punkt strengste Diät.

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Die halbe Wahrheit ist meistens eine ganze Lüge.

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Aber Freund! durchgeh viele – recht viele Werke, derer, die sich mit einem so mächtigen Vorzuge Philosophen nennen; – prüfe alles; laß Worte nur Zeichen von Gedanken seyn, suche die Kenntnisse der Wahrheit, und reine Begriffe auf: dann wirst du es erfahren, wie viele Worte, wie wenig Begriffe oft ein ganzer Haufen von Büchern enthält.

Philibert, Philosophie der Aeltesten für denkende Philosophen der neuesten Zeiten, 8 Bde., 1792-98. Erster Band. Originaltext

Schmerzlicher, als daß wir niemals die Wahrheit zu hören bekommen, ist, daß wir sie auch beim besten Willen niemals aussprechen können. Denn was wir auch sagen, der andere hört die Wahrheit nicht, die wir ihm vermitteln wollten. Was von unseren Lippen kam und was in des anderen Seele dringt, ist niemals das gleiche. Es ist schon im nächsten Augenblick nicht dasselbe mehr: [...] es kommt darauf an, was der andere hören wollte, wie er zu dir steht und so weiter. Und die Wahrheit um ihrer selbst willen ist kein Wert, so wenig wie ein Geldstück in einem Land, wo es keinen Kurs hat.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Ich sah, daß man oft, um zur Wahrheit zu gelangen, mit einer Täuschung beginnen muß. Dem Licht muß notwendigerweise Finsternis vorangegangen sein.

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In böser Absicht mitgeteilte Wahrheiten sind schlimmer als Lügen.

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