Wahrheit Sprüche – weisheit

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Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gibt, dann sind sie langweilig.

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Wahrheit ist es, vor der die Meinung erbleicht.

Hegel, Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, 1833-36 (posthum). Einleitung. A. Bestimmung der Geschichte der Philosophie. 1. Gewöhnliche Vorstellungen über die Geschichte der Philosophie. a. Die Geschichte der Philosophie als Vorrat von Meinungen

… Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Peter Eckermann, 16. Dezember 1828

Ein alter Irrtum ist immer beliebter als eine neue Wahrheit.

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Die Wahrheit ist eine Fackel, die durch den Nebel leuchtet, ohne ihn zu vertreiben.

Helvetius, Vom Geist (De l'esprit), 1758, sein Hauptwerk, wurde als staats- und religionsgefährdend öffentlich verbrannt; neue Ausgabe 1843

Wahrheiten sind Früchte, die nur ganz reif gepflückt werden dürfen.

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Die Wahrheit ist das Kostbarste, was wir haben. Gehen wir sparsam damit um!

Twain, Meine Reise um die Welt (Following the Equator oder More Tramps Abroad), 1897. Kapitel VII

Wir erkennen die Wahrheit nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen.

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Der genießt wahre Muße, der Zeit hat, den Zustand seiner Seele zu fördern.

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Die Wahrheiten, die man am wenigsten liebt, sind die für uns wertvollsten.

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Die Wahrheit hat alles, und es fehlt ihr nichts als eine Herberge, als Platz und Raum für ihre Herrlichkeit.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Fünfter Teil. Brief an Andres

Wahr ist alles das, was ich ganz klar und deutlich einsehe.

Descartes, Meditationen über die Grundlagen der Philosophie (Meditationes de Prima Philosophia), 1641

Die Entscheidung über Irrthum und Wahrheit muß nie, nie das Monopol eines Charakters werden, so wenig als eines Standes. Wahrheits-Monopole einem einzelnen Stande oder Charakter verliehen, sind Beeinträchtigungen für alle übrigen, und wahre Injurien für die Menschheit.

Lichtenberg/Kries (Hg.), Georg Christoph Lichtenberg's vermischte Schriften, nach dessen Tode gesammelt und hg. von Ludwig Christian Lichtenberg und Friedrich Kries, 9 Bde., 1800-1806 (neue Ausgabe in 5 Bänden 1817). Lieutenant Greatraks, 1790

Das Wahre ist längst gefunden, es ist ewig wie der Irrtum; die Späteren legen ihm nur ein neues Kleid an, ihr ganzes Verdienst ist die neue Wendung des uralten Gedankens. Das Neueste ist schon dagewesen.

Zauper, Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts, 1840

Es gibt Wahrheiten, die so ziemlich herausgeputzt einhergehen, daß man sie für Lügen halten sollte, und die nichts desto weniger reine Wahrheiten sind.

Lichtenberg, Sudelbuch H, 1789-1793. [H 27]

Jede Wahrnehmung der Wahrheit ist die Entdeckung einer Analogie.

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Wenn eine Wahrheit liebenswürdig ist, bleibt sie deswegen nicht weniger wahr.

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Wahrheit ist das Erhabenste – drum kann man's nicht jedem auf die Nase binden.

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Nur dann erkenne ich die Wahrheit in Wahrheit, wenn sie in mir ein Leben wird.

Kierkegaard, Einübung in das Christentum (Indøvelse i Christendom), 1850. Übersetzt von Hermann Gottsched, 1912

Wahrheit macht frei und überwindet alles.

Hamann, Vox Pelicani Solitudinis (Pelikanstimme der Verlassenheit), 1786

Die Wahrheit geht nicht unter, aber es dauert oft lange, bis sie einen Ankerplatz findet.

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