Wahrheit Sprüche – zukunft

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Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.

Schopenhauer, Über den Willen in der Natur, 1836. Einleitung

Die Wahrheit ist auf dem Marsch und nichts wird sie aufhalten.

Zola, Ich klage an (J'accuse), 1898. Artikel über die Dreyfus-Affaire. Übers. Internet

Wer die Wahrheit sagt, braucht sich über die Vergangenheit keine Sorgen zu machen.

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Vom Wahrsagen läßt sichs wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen.

Lichtenberg, Sudelbuch J, 1789-1794. [J 787]

Die Wahrheit und der Morgen klären sich nach und nach auf.

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Die Lüge reitet; die Wahrheit schreitet; kommt aber doch zur rechten Zeit.

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Es ist gefährlich, eine Wahrheit auszusprechen, deren Zeit noch nicht gekommen ist.

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Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 16,13)

Kein Wort der Wahrheit kann je verlorengehen. Es mag jahrhundertelang unter Unrat verborgen sein, aber früher oder später wird es sich zeigen.

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Alle Blumen sind Augen, zum ewigen Licht aufgetan, alle Bäume des Waldes Flammen, die dem Licht der Wahrheit entgegenbrennen.

Die Schildgenossen. Katholische Zweimonatschrift, 1920-41. 1932

O komm, du Geist der Wahrheit, und kehre bei uns ein, verbreite Licht und Klarheit, verbanne Trug und Schein.

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Die Macht des Gesanges Ein Regenstrom aus Felsenrissen, Er kommt mit Donners Ungestüm, Bergtrümmer folgen seinen Güssen, Und Eichen stürzen unter ihm; Erstaunt, mit wollustvollem Grausen, Hört ihn der Wanderer und lauscht, Er hört die Flut vom Felsen brausen, Doch weiß er nicht, woher sie rauscht: So strömen des Gesanges Wellen Hervor aus nie entdeckten Quellen. Verbündet mit den furchtbarn Wesen, Die still des Lebens Faden drehn, Wer kann des Sängers Zauber lösen, Wer seinen Tönen widerstehn? Wie mit dem Stab des Götterboten Beherrscht er das bewegte Herz, Er taucht es in das Reich der Toten, Er hebt es staunend himmelwärts Und wiegt es zwischen Ernst und Spiele Auf schwanker Leiter der Gefühle. Wie wenn auf einmal in die Kreise Der Freude, mit Gigantenschritt, Geheimnisvoll nach Geisterweise Ein ungeheures Schicksal tritt. Da beugt sich jede Erdengröße Dem Fremdling aus der andern Welt, Des Jubels nichtiges Getöse Verstummt, und jede Larve fällt, Und vor der Wahrheit mächtgem Siege Verschwindet jedes Werk der Lüge. So rafft von jeder eiteln Bürde, Wenn des Gesanges Ruf erschallt, Der Mensch sich auf zur Geisterwürde Und tritt in heilige Gewalt; Den hohen Göttern ist er eigen, Ihm darf nichts Irdisches sich nahn, Und jede andre Macht muß schweigen, Und kein Verhängnis fällt ihn an, Es schwinden jedes Kummers Falten, Solang des Liedes Zauber walten. Und wie nach hoffnungslosem Sehnen, Nach langer Trennung bitterm Schmerz, Ein Kind mit heißen Reuetränen Sich stürzt an seiner Mutter Herz, So führt zu seiner Jugend Hütten, Zu seiner Unschuld reinem Glück, Vom fernen Ausland fremder Sitten Den Flüchtling der Gesang zurück, In der Natur getreuen Armen Von kalten Regeln zu erwarmen.

Schiller, F., Gedichte. Die Macht des Gesanges, 1795

Das Licht wird die Wahrheit an den Tag bringen.

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Wenn die Wahrheit sich ausbreiten soll, so ist dies der Wille des Himmels. Wenn die Wahrheit untergehen soll, so ist auch dies der Wille des Himmels.

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Die Wahrheit ist unterwegs und nichts kann sie aufhalten.

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Die Sonne bringt es an den Tag.

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Glücklich, für den, wie nahe sie auch zusammenliegen mögen, die Stunde der Wahrheit vor der des Todes schlägt.

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Der Triumph der Spötter ist von kurzer Dauer; die Wahrheit bleibt, und deren unsinniges Lachen verstummt.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Was wir als Schönheit hier empfunden, Wird einst alsWahrheituns entgegengehn.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Künstler, 1789

Was wahr in dir, wird sich gestalten.

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Zur Wahrheit führen rauhe, dunkle Bahnen. Erst später erfüllt sich, was wir früh schon ahnen.

Bodenstedt, Aus dem Nachlasse Mirza-Schaffys, 1874. Viertes Buch: Cypressen und Rosen, 12.