Wahrheit Sprüche – zukunft

40 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Wahrheit zukunft

Wenn die große Wahrheit siegt, dann wird die Erde allgemeines Eigentum sein. Man wird die Weisesten und Tüchtigsten wählen, um Frieden und Eintracht aufrechtzuerhalten. Dann werden die Menschen nicht nur ihre Nächsten lieben, nicht mehr nur für ihre eigenen Kinder sorgen. Dann werden alle Alten ein friedliches Leben haben, alle Kräftigen eine nützliche Arbeit leisten, alle Jungen in ihrem Wachstum gefördert werden, Witwer und Witwen, Waisen und Einsame, Schwache und Kranke werden Zuflucht und Fürsorge finden. Die Männer werden ihre Stellung finden und die Frauen ihre Heime haben.

Internet

Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.

Internet

Herr, gib mir blinde Augen für Dinge, die nichts taugen und Augen voller Klarheit für all deine Wahrheit.

Internet

Allmächtig ist der Wahrheit Schimmer, Die Geister unterdrückt ihr nicht! Dreht an der Pflanze, dreht nur immer, Es dreht sich jedes Blatt zum Licht!

Internet

Wenn einmal nur erscholl das rechte Wort, So tönt es unvertilgbar fort und fort. Und wär' es auch nach Hunderten von Jahren, Sein Tag erscheint dem ausgesprochenen Wahren.

Daumer, Andeutung eines Systems speculativer Philosophie, 1831

Nicht dem Guten gehöret die Erde. Er ist ein Fremdling, er wandert aus Und suchet ein unvergänglich Haus. Solang er glaubt, daß dem irdschen Verstand Die Wahrheit je wird erscheinen, Ihren Schleier hebt keine sterbliche Hand, Wir können nur raten und meinen. Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort, Doch der freie wandelt im Sturme fort.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Worte des Wahns, 1800

Blutige Wahrheit »Gebt mir eine Riesenbombe, Und ich will die Welt befrein!« – Narr! Auf deiner Hekatombe Wird ein neuer Riesenhaufe Morgen nach der roten Taufe: »Cäsar Heil! Heil Mammon!« schrein Und der »Freiheit« deiner Bombe In den schäumenden Blutkelch spein.

Internet

Eine Wahrheit, die gestern noch ein unruhiges Problem war, ist heute ein Glaube geworden, der vor Verlangen nach Äußerung brennt; morgen schon hat ihn der Widerspruch zum rasenden Fanatismus aufgestachelt oder die Gleichgültigkeit zu kranker Erschlaffung abgespannt; übermorgen versinkt er in das Schweigen der Befriedigung oder der – Entsagung.

Carlyle, Die französische Revolution (The French Revolution: A History), 1837

Die Wahrheit wird nur zu oft, wie man sagt, verdunkelt, aber sie erlischt nie.

Internet

O du Land des Wesens und der Wahrheit, Unvergänglich für und für! Mich verlangt nach dir und deiner Klarheit; Mich verlangt nach dir.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Aus: Als der Sohn unsers Kronprinzen, nach der Geburt, gestorben war

Es gibt Wahrheiten, die sind nicht da, sondern sie werden da – wenn Menschen da sind, die für sie werden.

Merian (Hg.), Kraft durch Innerlichkeit. 365 deutsche Gedanken und Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1946

Pasquill und Lügen, die Wahrheit biegen; Wahrheit muß dennoch obsiegen.

Inschrift. Auf einer Hamburger Denkmünze von 1708

Wenn Eitelkeit schwindet und Jugend erlischt, Dann fliehn wir zum Becher und werden erfrischt, Und finden – wer fand nicht? – bestätigt das Wort: Im Wein ist die Wahrheit! – und suchen sie dort.

Internet

Wenn man die Wahrheit verschließt und in den Boden vergräbt, dann wird sie nur wachsen und so viel explosive Kraft ansammeln, daß sie an dem Tag, an dem sie durchbricht, alles, was ihr im Wege steht, fortfegt.

Internet

Der Nebelstern Erst nach Aeonen fällt das Licht Des Nebelsterns aus dunkler Ferne Blaß auf den Erdball. Gleichst du nicht, O Wahrheit! einem Nebelsterne?

Pfeffel, Poetische Versuche, 3 Bde., 1791/92 (4. vermehrte Auflage in 8 Bänden 1802-05)

Die Hoffnung, mit dem billigsten, was es auf Erden gibt, dem schönen liebenswürdigen Wort, sich aus der Affäre zu ziehen, ist größer als der Zwang der Anständigkeit, den die schlichte Wahrheit erfordert.

Altenberg, Märchen des Lebens, 1908. Krankenbesuche

Die Wahrheit siegt nie früh genug.

Presber, Der Weg zum Ruhm, 1916

Die heut’ge Welt, sie wär’ die schönste aller Welten, Tät Wahrheit nur so viel wie Lüge gelten.

Weis, Schlaglichter. Aphorismen und Epigramme, 1893

Die Wahrheit scheint ihr letztes Wort zu sprechen, aber das letzte Wort gebiert ein neues.

Tagore, Verirrte Vögel (Stray Birds), 1916; hier übersetzt von Helene Meyer-Franck. [293]