Weisheit Sprüche – erfahrung
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Zomas Sohn sagte: Wer ist weise? Der von allen Menschen lernt, denn es steht geschrieben: Ich bin gelehrter als alle meine Lehrer. [Ps. 119.99] – Wer ist ein Held? Der seine Leidenschaften überwindet, denn es steht geschrieben: Ein Geduldiger ist besser als ein Held, und der seines Mutes Herr ist, denn der Städte gewinnt. [Spr. 16.32] – Wer ist reich? Der sich bescheidet, denn es steht geschrieben: Du wirst dich nähren durch deiner Hände Arbeit; wohl dir, du hast es gut. [Ps. 128.2] »Wohl dir« – in dieser Welt und »du hast es gut« – in der zukünftigen. – Wer ist geehrt? Der die Menschen ehrt, denn er steht geschrieben: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden. [1. Sam. 2.30]
Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Glück und Weisheit: Wer sich für den glücklichsten Menschen hält, der ist es tatsächlich; wer sich aber für den weisesten hält, ist im Allgemeinen der größte Narr.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
Die Wege der Weisheit führen durch die Wüste.
Wer ist weise? Der von jedem Menschen lernt. Wer ist stark? Der seine Leidenschaft besiegt. Wer ist reich? Der mit seinem Schicksal zufrieden ist. Wer wird von den Menschen geehrt? Der die Menschen ehrt.
Suche deine eigene Weisheit in dir selbst.
Als Wegzehrung von der Jugend bis zum Alter lass dir die Weisheit dienen, denn diese ist sicherer als aller andere Besitz.
Da sah ich, dass die Weisheit die Torheit übertrifft wie das Licht die Finsternis; dass der Weise seine Augen im Kopf hat, aber die Toren in der Finsternis gehen; und ich merkte doch, dass es dem einen geht wie dem andern.
Wer nichts erlebt hat, den macht die Einsamkeit nicht weiser.
Die Weisheit jagt mich, aber ich bin schneller.
Die Weisheit der meisten Gelehrten beschränkt sich auf das, was andere gedacht und gesagt haben.
Wer auswendig die Weisheiten weiß, doch sie nicht übt, ist wie ein Mensch, der eine Lampe ansteckt und die Augen verschließt.
Der Mensch ist noch kein Weiser, einfach weil er viel spricht. Wer ruhig, frei von Haß und furchtlos ist, der wird ein Weiser genannt.
Willst du Weisheit dir erjagen, lerne Wahrheit erst ertragen.
Der Weise kratzt sich auch dann, wenn ihn fremde Erfahrungen jucken.
Der Weise wird nicht satt an Weisheit und an wohlgesetzten Worten.
Eines weisen Mannes Ernte währt das ganze Jahr.
Die Weisheit wohnt nicht in einem Haus.
Besser mit den Weisen weinen, als mit den Toren lachen.
Das erste unterscheidende Merkmal eines weisen Mannes besteht in der Erkenntnis, daß er sehr wenig weiß, daß es viele Menschen gibt, die viel gescheiter sind, als er, wobei er stets den Wunsch hat, zu lernen, zu erfahren, aber nicht zu belehren. Diejenigen aber, die den Wunsch haben zu belehren oder zu dirigieren, können weder gut lehren noch gut dirigieren.
Es ist die größte Weisheit, sich über die Menschen hinauszusetzen, ohne sie zu hassen oder zu verachten.