Weisheit Sprüche – glück

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Ein weiser Mann ist gegen alles gleichgültig, gegen Lob und Tadel, gegen Schmeicheleien und Scheltworte.

Lessing, Der Schatz. Ein Lustspiel in einem Aufzuge, 1764. Maskarill

Wie wenige Weise gibt es, die das Glück nicht ändert, deren Lasterhaftigkeit nicht mit der Gunst des Schicksals wächst.

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Lieblingskinder der Weisheit sind gewöhnlich Stiefkinder des Glücks.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ich weiß nicht mehr, wer es sagte: „Die Weisheit schützt uns vor manchem Übel – und vor vielen Annehmlichkeiten.“

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Klassischer Weisheitsspruch: »Wo man singt, da laß dich ruhig nieder!« sagte der Simpelmaier und legte sich unter den Bienenstand.

Busch, in: Fliegende Blätter und Münchner Bilderbogen, 1859-71

Die größte Weisheit ist, wenn man es schafft, sein Schicksal zu verbessern.

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Bist du weise, So trägst du still, was ist und was geschieht, Und freust dich deiner eignen frommen Seele, Die alles überträgt, die nichts dir raubt.

Schefer, Laienbrevier, 2 Bde., 1834/35

Nur der ist weise, der immer sich beherrscht; Den Armuth, Ketten, selbst der Tod nicht schrecken kann; Der seine Leidenschaften dämpft; Der eitle Sucht nach Ruhm und Ehre festen Muths besiegt; Und in sich selbst schon mehr besitzt Als ihm der Erdball geben, Das wankelhafte Glück ihm rauben kann.

Horaz, Satiren (Sermones), ca. 42-30 v. Chr. 2,7 Übersetzt von C. M. Wieland, Leipzig 1782 Originaltext: Quisnam igitur liber? sapeins sibi qui imperiosus, quem neque pauperies neque mors neque vincula terrent, responsare cupidinibus, contemnere honores fortis, et in se ipso totus, teres atque rotundus, externi ne quid valeat per leve morari, in quem manca ruit semper fortuna.

Der Weise muß nach ächten Freuden streben, Die Klugheit würzt, und Reue nicht vergällt.

Uz, J. P., Gedichte. Aus: Die Wollust. Originaltext

Siehe! Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zuviel gesammelt hat, ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken. Ich möchte verschenken und austeilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Torheit und die Armen wieder einmal ihres Reichtums froh geworden sind.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Vorrede

Während sich die Dummen aber mit den Erinnerungen an üble Dinge quälen, erfreuen sich die Weisen an vergangenem Glück, das sie sich in ihrer Erinnerung vergegenwärtigen.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Stulti autem malorum memoria torquentur, sapientes bona praeterita grata recordatione renovata delectant

Wenn du weise bist, lache, Mädchen, lache!

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 2,41 Übers. Internet Originaltext: Ride, si sapis, o puella, ride!

"Der wirksamste Trost im Leben" ist das Streben nach Weisheit: Wer sie findet, ist vom Glück begünstigt, wer sie besitzt, ist selig.

Hugo von Sankt Viktor, Didascalicon de Studio Legendi, um 1127. Liber Primus. Übers. Internet. Hugo zitiert hier zum Teil Boethius Consolatio philosophiae. Originaltext: "Summum igitur in vita solamen" est studium sapientiae, quam qui invenit felix est, et qui possidet beatus.