Weisheit Sprüche – sinn
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Die Tugend liegt darin, das Laster zu fliehen, und von Dummheit frei zu sein, ist der Beginn der Weisheit.
Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo's Weisheit ist, nicht allzu weise zu sein.
Es scheint aber, ihr Athener, in der Tat der Gott weise zu sein und mit diesem Orakel dies zu sagen, daß die menschliche Weisheit sehr weniges nur wert ist oder gar nichts, und offenbar nicht dies vom Sokrates zu sagen, sondern nur mich zum Beispiel erwählend, sich meines Namens zu bedienen, wie wenn er sagte: »Unter euch, ihr Menschen, ist der der Weiseste, der wie Sokrates einsieht, daß er in der Tat nichts wert ist, was die Weisheit anbelangt.«
Wer nie im Leben töricht war, Ein Weiser war er nimmer.
Wer nur weise ist, führt ein trauriges Leben.
Neben der edlen Kunst, etwas zu erledigen, gibt es die nicht minder edle, Dinge ungetan zu lassen. Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.
Wer der Weisheit die Gesundheit opfert, hat meistens die Weisheit auch mitgeopfert.
Es gibt niemand, der den Weg weiß, wo man die Weisheit findet.
Die, die an der Weisheit vorbeigingen, schadeten nicht nur sich selbst dadurch, dass sie das Gute nicht erkannten, sondern hinterließen der Welt auch ein Denkmal ihrer Torheit, damit sie nicht verborgen bleiben könnten in ihrem Irrtum.
Über den letzten Grund der Weisheit denkt man im Alter nach.
Nach Einsicht trachtet, nicht nach Geld: Weisheit ist mehr als alle Welt.
Klugheit betrachtet die Wege zur Glückseligkeit; Weisheit aber betrachtet den Inbegriff der Glückseligkeit selbst.
Da dachte ich in meinem Herzen: Wenn es denn mir geht wie dem Toren, warum hab ich dann nach Weisheit getrachtet? Da sprach ich in meinem Herzen: Auch das ist eitel.
Die Seele ist das Licht des Körpers, und die Weisheit das Licht der Seele.
Weisheit ist gut mit einem Erbgut und hilft denen, die die Sonne sehen. Denn wie Geld beschirmt, so beschirmt auch Weisheit; aber die Weisheit erhält das Leben dem, der sie hat.
Der Sklave arbeitet, weil er dazu gezwungen ist, der Künstler weil es ihm Vergnügen macht, und der Narr tut Überflüssiges, weil er ein Narr ist. Jeder von uns ist zum Teil Sklave, zum Teil Künstler und zum Teil Narr. Der Weise strebt danach, die drei Elemente in sich so zu vereinigen, daß keines überwiegt.
Weisheit ist der Lohn dafür, daß man ein Leben lang zugehört hat, obwohl man viel lieber selber geredet hätte.
Für den Weisen bedeutet jeder Tag ein neues Leben.
Einzelnes wohl zu benutzen: des Lebens weiseste Weisheit!
Der Weise betrachtet Leben und Tod wie Morgen und Abend.
Eins ist die Weisheit, die Vernunft zu erkennen, als welche alles und jedes zu lenken weiß.