Weisheit Sprüche – tiefgründig
105 Sprüche gefunden
Das also war des Pudels Kern!
Stets äußert sich der Weise leise, vorsichtig und bedingungsweise.
Fest und grad wie einen Pfeilschaft fügt der Weise die Gedanken. Schwerz zu zähmen ist das Denken, hetzt stets unstet voller Schwanken.
Ist des Toren Fastenspeise größer nicht als Grasesspitze, Hat kein Tausendstel er dennoch von des Weisen Wertbesitze.
Alle Weisheit ist langsam, alles Schaffen ist umständlich.
Der weise Mann ist selten klug Und der kluge selten weise.
Das sind die Weisen, Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen, Die bei dem Irrtum verharren, Das sind die Narren.
An drei Dingen erkennt man den Weisen: Schweigen, wenn Narren reden, denken, wenn andere glauben und handeln, wenn Faule träumen.
Große Weisheit macht sicher und frei, Kleine Weisheit ist Tyrannei. Große Rede: glänzende Pracht. Kleine Rede nur Worte macht.
Weiser ist die Weisheit, die schwer errungen werden mußte.
Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte nicht weise.
Der Weise hält sich im Hintergrund, doch in Wirklichkeit steht er vorn.
Der ist schon weise, der den Weisen versteht.
Die Besonnenheit richtet sich nach dem geistigen Reichtum d(es) Menschen.
Wer weiß, wo die Weisheit wohnt? Wer ist in ihre Schatzkammern gekommen?
Wer die Weisheit errungen hat, kann selbst mit Schlangen spielen.
Der Alligator hat einen so dicken und schuppigen Panzer, daß keine Waffe ihn so leicht durchbohrt. - So kannst du auch einem Weltkinde Religion predigen, und sie wird keinen Eingang in sein Herz finden.
Auf tausend Dummköpfe kommt ein Weiser – und drei, die sich dafür halten.
Der Tor braucht einen Keulenschlag, Wo dem Weisen ein Wink genügen mag.
Ein Weiser, der unter Toren gerät, darf von ihnen keine Ehre erwarten, und wenn ein Tor durch sein Geschwätz einen Weisen zum Schweigen bringt, so ist es kein Wunder: es ist der Kiesel, der den Edelstein zerschlägt.
Denn da ist Anfang der Weisheit, wo einer aufrichtig nach Unterweisung verlangt; wer aber nach Unterweisung trachtet, der hat die Weisheit lieb.