Weisheit Sprüche – zeit
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Ist des Toren Fastenspeise größer nicht als Grasesspitze, Hat kein Tausendstel er dennoch von des Weisen Wertbesitze.
Gute wandeln steten Sinnes, schrein und gieren nicht nach Freude. Weise bleiben ohne Regung, sei's im Glücke, sei's im Leide.
Alle Weisheit ist langsam, alles Schaffen ist umständlich.
Ja, gönnen wir den Überschwang der jungen Welt ihr tolles Treiben; wir leben zwei Sekunden lang, mag eine denn der Weisheit bleiben.
So wie der Mensch unabläßlich vor Alter stirbt, so werden andere Sachen unabläßlich durch Alter gut. Es geht mit unserer Weisheit nicht besser.
Kenntnis des Bösen ist nicht Weisheit, und die Pläne der Gottlosen sind nicht Klugheit zu nennen.
Trommel und Laute Rühre die Laute nicht, wenn ringsum Trommeln erschallen; Führen Narren das Wort, schweiget der Weise still.
Die Weisheit ist nicht verschwunden; die Weisen sind verschwunden.
Ein Weiser, der unter Toren gerät, darf von ihnen keine Ehre erwarten, und wenn ein Tor durch sein Geschwätz einen Weisen zum Schweigen bringt, so ist es kein Wunder: es ist der Kiesel, der den Edelstein zerschlägt.
Werde zu spät nicht weise, schlecht steht Narrheit dem Greise.
Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und ihr Spötter Lust zu Spötterei haben und ihr Toren die Erkenntnis hassen?
Die Weisheit ist regsamer als alles, was sich regt, sie geht und dringt durch alles – so rein ist sie.
Des Weisen Tag hat eine Torenstunde; Ein Tor schläft ein als Tor, wie er erwacht.
Göttliche Weisheit ist zweifellos unzerstörbar, unzerbrechbar wie die immer fließende Strömung eine Flusses.
Neun Zehntel der Weisheit bestehen darin, zum richtigen Zeitpunkt weise zu sein.
Da sah ich, dass die Weisheit die Torheit übertrifft wie das Licht die Finsternis; dass der Weise seine Augen im Kopf hat, aber die Toren in der Finsternis gehen; und ich merkte doch, dass es dem einen geht wie dem andern.
Da dachte ich in meinem Herzen: Wenn es denn mir geht wie dem Toren, warum hab ich dann nach Weisheit getrachtet? Da sprach ich in meinem Herzen: Auch das ist eitel.
Die Weisheit jagt mich, aber ich bin schneller.
Solchen selbst, auf deren Wissen alle Welt bewundernd schaut, Deren Geist des höchsten Fluges durch den Himmel sich getraut, Ja auch ihnen, wenn der Dinge Urgrund sie ergründen wollen, Wird es schwindeln, und sie wissen nicht mehr, was sie sagen sollen.
Der Mund eines Greises mag riechen, aber nicht seine Worte.
Der Weise betrachtet Leben und Tod wie Morgen und Abend.