Weisheit Sprüche – zukunft

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Alle menschliche Weisheit ist in zwei Worten enthalten: warten und hoffen.

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Die Menschen dieser Tage suchen nicht die Weisheit, sondern das Wissen. Das Wissen gehört der Vergangenheit an, die Weisheit der Zukunft.

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Ja, gönnen wir den Überschwang der jungen Welt ihr tolles Treiben; wir leben zwei Sekunden lang, mag eine denn der Weisheit bleiben.

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Die Weisesten verstehen die Zukunft, die weniger Weisen die Vergangenheit, die noch weniger Weisen die Gegenwart.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XVI - Siän Schï Lan. 6. Kapitel: Prüfung der unmessbaren Einflüsse / Tscha We

Ein Weiser dient der Zeit, nimmt sein Verhängnis auf, wie es die Hand ihm beut…

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Ach! du gleißest, ohne je zu laben! Öde Weisheit, einen Augenblick. Gib mir nur den Glaubenstraum des Knaben, Gib mein Herz, mein kindlich Herz zurück!

Biernatzki, Die Hallig oder die Schiffbrüchigen auf dem Eiland in der Nordsee, 1836

Unsern Dichtern Geht nach dem Morgenland; vernehmt die Weisen, die einst zum Saitenspiele dort erklungen. Sie sollten Gott, den Einzigen, nur preisen und wurden doch für andre auch gesungen. Die Sänger starben, doch seht ihr die Noten der Lieder noch, wenn ihr vor Säulen steht, und mit dem Auge hört ihr noch der Toten Gesänge, wenn ihr durch die Trümmer geht. Die Psalter und die Harfen sind zerbrochen, zu denen Davids Stimme man gehört, und wo der Herr durch Steine einst gesprochen, liegt ihre Harmonie, ihr Reim zerstört. Doch seht ihr wo ein Kapitäl noch ragen, ein steinern Lied, im zarten Mondesschein, so dürft ihr im Gedicht es heimwärts tragen und der Verstorbnen fromme Erben sein. Geht nach dem Morgenland; vernehmt die Weisen, die dorten einst in Wort und Werk erklungen. Sie sollten Gott, den Einzigen, nur preisen und wurden doch für ihn nicht ausgesungen. Die Töne hört, die sich aus Trümmern ringen; vernehmt ihr Klagen, und befreiet sie; dann wird in Euern Liedern neu erklingen des Morgenlandes Gottespoesie!

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Alles war von Anfang gut auf Erden, Alles wird durch Weisheit wieder gut.

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Der Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit, der Narr mit der Zukunft, der Weise mit der Gegenwart.

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»So kommt denn«, fragst du, »nimmer weiter Das arme menschliche Geschlecht? So haben denn die edlen Streiter Umsonst gekämpft für Licht und Recht?« – Wir kommen weiter, trotz den Mängeln, Trotz allem, was uns täuscht und irrt, Ob auch ein Paradies von Engeln Die Erde nie erzeugen wird. Die Sonne wird, nach tausend Jahren, Wie heute, schwache Menschen sehn; Auch werden immer aus den Scharen Hervor erhabne Seelen gehn, Die unverletzlich die Gefahren Der Zeitenpestilenz bestehn. Die sind der Menschheit Licht und Leiter; Vor ihnen wird es hell und klar; Sie schreiten vor durch die Gefahr Und führen Menschenseelen weiter. Ein sieggewisser Göttermut Bezeichnet leuchtend diese Hohen; Sie sind die heiligen Heroen Auf denen Gottes Vollmacht ruht. Fern von des Lebens Wirbelkreisen, Und aus den Stürmen seiner Zeit Tief in die Ruh der Einsamkeit Hineinzuflüchten, ziemt dem Weisen, Der gern mit seinem Herzen spricht; Nur sich und Schätze seiner Gaben In ihrem Schoße zu begraben, Verhüllend das verliehne Licht, Wie die verkehrten Tugendhaften, Die heiligen Halbgötterschaften, Das ziemt dem weisen Manne nicht!

Tiedge, Die Einsamkeit, 1792

Der Weise spricht Dem Volke fremd und nützlich doch dem Volke, Zieh ich des Weges, Sonne bald, bald Wolke — Und immer über diesem Volke!

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887). Scherz, List und Rache. Vorspiel in deutschen Reimen

Die Toren der Vergangenheit sind die Weisen der Zukunft.

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Weisheitszahn Der sogenannte Weisheitszahn, Zwar als der letzte kommt er an, Doch immer früh genug. Der Name scheint mir Trug. Der Weisheit kleine Portion, Wozu es bringt der Erdensohn, Sie wird mit Schmerzen erst geboren, Wenn wir schon manchen Zahn verloren.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Gaben der Weisheit sind nicht an die Gegenwart gebunden, sie fließen durch die Ewigkeit.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Der rechte Zeiten- und Weltweise sieht auch diejenigen Sternschnuppen, die am Tage fallen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Es wird mancher grau, aber nicht weis'.

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Proleten-Weisheit Ich kann es nicht leugnen: Regierung muß sint, Doch muß auch 'mal Revolution sint: Nach langem Frieden und Sklavendruck Muß auch einmal Sensation sint. Es muß auch "stete Entwicklung" sint, Ich kann es nicht leugnen, ich löge: Was wäre sonst die ganze Wissenschaft wert, Wenn sie jählings zum Teufel flöge? Doch muß auch ein wenig Katastrophe sint, Daß die Ausnahm die Regel beweise – Selbst wenn sie den ganzen Ordnungsgang Klapps! über den Haufen schmeiße ...

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Lieder eines Menschen (1892)

Was folgt, betrachte und sieh voraus, was kommen wird: Jenen Gott ahme nach, der in beide Richtungen blickt.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 2.27. Übers. Internet Originaltext: Quod sequitur specta quodque imminet ante, videto: illum imitare deum, parten qui spectat utramque