Zeit Sprüche – arbeit

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Was verkürzt mir die Zeit? – Tätigkeit! Was macht sie unerträglich lang? – Müßiggang! Was bringt in Schulden? – Harren und Dulden! Was macht gewinnen? – Nicht lange besinnen! Was bringt zu Ehren? – Sich wehren!

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan. Buch der Betrachtungen. Fünf andere (Dinge)

Die gewöhnlichen Leute sind bloß darauf bedacht, die Zeit zuzubringen; wer irgendein Talent hat, – sie zu benutzen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 2: Von dem, was einer ist

Jedes Jahr braucht man weniger Zeit, um den Ozean zu überfliegen, und mehr Zeit, um ins Büro zu kommen.

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Ach, wäre ich doch Pilot! Da verginge mir die Zeit im Fluge.

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Der am meisten beschäftigte Mensch hat am meisten Zeit.

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Man muß die Hälfte seiner Zeit vertun, um mit der anderen etwas anfangen zu können.

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Den rechten Zeitpunkt zu wählen, heißt Zeit sparen. Jegliches Geschäft besteht aus drei Teilen: die Vorbereitung, der Beratschlagung oder Untersuchung – und die Vollendung. Von diesen laß, wenn dir an Beschleunigung gelegen ist, den mittleren das Werk Vieler und den ersten und letzten das Werk Weniger sein.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert). Of Dispatch

Nicht dort ist die Erde teuer, wo der Bär haust, sondern dort, wo die Henne scharrt.

Oesch (Hg.), Russische Sprichwörter. Ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Wende deine Zeit an nichts, das sich einst gereuen könnte; wende sie an nichts, wozu du dir nicht allezeit Gottes Segen erbitten darfst.

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Der Arbeitsmann Wir haben ein Bett, wir haben ein Kind, mein Weib! Wir haben auch Arbeit, und gar zuzweit, und haben die Sonne und Regen und Wind, und uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind: nur Zeit. Wenn wir Sonntags durch die Felder gehn, mein Kind, und über den Ähren weit und breit das blaue Schwalbenvolk blitzen sehn, o dann fehlt uns nicht das bißchen Kleid, um so schön zu sein wie die Vögel sind: nur Zeit. Nur Zeit! wir wittern Gewitterwind, wir Volk. Nur eine kleine Ewigkeit; uns fehlt ja nichts, mein Weib, mein Kind, als all das, was durch uns gedeiht, um so kühn zu sein, wie die Vögel sind. Nur Zeit!

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Dem tüchtigen Menschen, der da lebt, um zu wirken, ist von allen Liebesdiensten, die man ihm innerhalb des Bereiches der bloß konventionellen Freundlichkeit erweisen kann, der größte, daß man seine edle Zeit mit zarter Gewissenhaftigkeit als ein Heiligtum schont.

Rothe, Theologische Ethik, 3 Bde., 1845-48 (2. Auflage in 5 Bänden 1867-71)

Wer nicht die Stunden berechnet, verschwendet Tage und Wochen.

Gessner, Memorabilien der Zeit, 2. Auflage 1807 (EA: 1804)

Dem Wirkenden gönnt der Tag das vielgestaltig ruhige Gleichmaß des Werdens, nur die Geschäftigen haben niemals Zeit.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927