Zeit Sprüche – modern

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Die schlechte Nachricht: "Die Zeit fliegt." Die gute Nachricht: "Du bist der Pilot."

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Ein Zeitalter ist umso aufgeklärter, je mehr Rätsel es entdeckt.

Friedell, Die Judastragödie. In vier Bühnenbildern und einem Epilog, entstanden 1916, Erstdruck 1920

Wenn du kannst, sei deinem Zeitalter voraus, wenn nicht, halte Schritt mit ihm, aber bleibe nie hinter ihm zurück.

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„Zeit ist Geld“ – ein kluger Spruch Und doch des heut’gen Lebens Fluch!

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Man kann nur theoretisch gegen sein Jahrhundert kämpfen.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Der Zeit nachgeben, heißt sie überflügeln.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [220.]

Sie werden schon sehen, daß jede Epoche die Epidemie hat, die sie verdient. Jeder Zeit ihre Pest.

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Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.

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Die Zeiten starben am Fett oder an der Auszehrung. Die hier will den Tod durch eine überernährte Armut foppen.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. VII. Pro domo et mundo

Jedes Jahrhundert hat seinen eigenen Geist der Zeit, folglich auch seine eigenen Lächerlichkeiten, die nach dem nachfolgenden erst klar und zum Lachstoff werden.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Der Geist der Zeit

»Ich habe keine Zeit« bedeutet im Grunde: »Alles andere ist mir wichtiger«.

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Ihr wärt modern? Daß doch die schlimme Verwechslung immer mehr gedeiht! Ihr lauscht des Tages lauter Stimme Und überhört den Ruf der Zeit.

Fulda, L., Gedichte. Sinngedichte, 1893

In diesen Zeiten ist alles Politik.

Kierkegaard, Der Einzelne (Den enkelte). Zwei 'Noten' betreffs meiner Wirksamkeit als Schriftsteller, entstanden 1846-47. Vorwort. Übersetzt von Albert Dorner und Christoph Schrempf, 1922

Wehe den Menschen, die in jeder Beziehung ihrer Zeit voraus sind; sie erliegen ihrer Zeit!

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Uns ekelt vor unserem Jahrhundert, und doch gehören wir zu ihm.

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Zeit führt eine scharfe Axt.

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Man schaue auf die Zeichen der Zeit.

Riehl, Die bürgerliche Gesellschaft, 1851

Wir sind die Jungen. Uns gehört die Zeit; aber wir gehören auch der Zeit.

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Zeit ist nichts als der Strom, in den ich zum Fischen steige.

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Ich bin ein Kind meiner Zeit und will es sein; aber ein Kind meiner Tage will ich nicht sein.

Ebner-Eschenbach, Aus einem zeitlosen Tagebuch, 1916

Unsere Zeit ist eine Zeit der Gleichheit, in der jeder alle anderen überragen will.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen (in: Deutsche Rundschau, Bd. 117), 1903