Zeit Sprüche – nachdenklich
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Jeder Sekundenschlag Reißt uns dem Sterbebette näher.
Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.
Ich wundere mich oft, wenn ich sehe, daß man andere bittet, uns ihre Zeit zu widmen, und daß die darum Ersuchten sich so überaus gefällig erweisen. Beide lassen sich bestimmen durch die Rücksicht auf das, was die Bitte um Zeit veranlaßte, keiner von beiden durch die Rücksicht auf die Zeit selbst: man bittet um sie, als wäre sie nichts; man gewährt sie, als wäre sie nichts.
Lerne jeden Tag mehr schätzen jeglichen Tages Wert.
Nehmen Sie sich Zeit, sie liegt überall herum.
Der Blick auf die Uhr holt mich jedesmal zurück in die Realität. Dann lehne ich mich entspannt zurück. Meist kurz.
Die einfachste Methode, mehr Zeit für all die Dinge zu finden, die man gern tun möchte, ist, den Fernseher abzuschalten.
Qui refuse, muse! Wer nicht zugreift, vertrödelt die Zeit!
Wer nie eine freie Minute hat, um sie an einen schönen Traum zu verschwenden - wie arm ist ein solcher Mensch in seiner Seele.
Vergeude nie eine Minute mit denken an Menschen; die du nicht magst.
Zeit zu verschwenden ist wie ratenweise Selbstmord zu begehen.
Achte darauf, wie du deine Zeit verbringst. Es gibt nichts Kostbareres als die Zeit. Ein Augenblick nur kann dir den Himmel gewinnen oder verlieren.
Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen.
"Sie haben eine Karte für den Bummelzug, und Sie sitzen im Expreß. Sie müssen nachzahlen!" "Nein. Wozu? Fahren Sie langsamer, ich habe Zeit."
Nütz die Stunde nütz die Zeit, denk auch an die Ewigkeit.
Daß langes Schauen zweifellos erblinde, Und wer den Fäden rastlos nachgespürt, Daß dieser, gleich dem überreizten Kinde, So dümmer wird, je länger er studiert?
Wer scheut sich nicht, ein Menschenleben um eine Stunde zu verkürzen! Aber eine Stunde ihm zu verderben – wer hätte das Schlimmste nicht schon verschuldet?
Man rühmt das achtzehnte Jahrhundert, daß es sich hauptsächlich mit Analyse abgegeben; dem neunzehnten bliebt nun die Aufgabe, die falschen obwaltenden Synthesen zu entdecken und deren Inhalt aufs neue zu analysieren.
Leichter ist eine Zeit zu schaffen als umzuschaffen, leichter sie umzuschaffen, als eine alternde zu verjüngen. Ist es etwas Erfreuliches, durch mühsame Heilkunst und lästige Lebensordnung ein hinfälliges Dasein zu fristen? Der denkende Baumeister hilft einem baufälligen Gebäude zu schneller Zerstörung, nur daß er es während dem Niederreißen stützt, damit herabfallende Balken nicht beschädigen.
Man sollte beständig die Wirkung der Zeit und die Wandelbarkeit der Dinge vor Augen haben und daher bei allem, was jetzt stattfindet, sofort das Gegenteil davon imaginieren.
Es ist immer interessant, die Linie zu verfolgen, in der gewisse Erscheinungen der Zeitgeschichte sich bewegen – bald rasch, bald langsam, bald stillstehend oder gar zurückweichend, um dann wieder mit desto größerer Eile nach vorwärts zu streben; merkwürdig ist auch, wie manche spätere Phase prophetisch vorempfunden wurde.