Zeit Sprüche – nachdenklich

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Die Zeit ist die kostbarste aller Gaben, die Gott uns gegeben hat; darum müssen wir sie auf eine Art nutzen, die zeigt, wie hoch wir diese Gabe schätzen.

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Und während wir fahren und lauschen, ahnen wir: in diesen Kiefern nisten die vergangenen Jahre.

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Wer sich Zeit nimmt, der hat sie.

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Aufgeschoben Ist nicht aufgehoben.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846. Die lateinische Version des Satzes "Quod differtur, non aufertur." soll von Arnobius dem Jüngeren stammen.

Der Mensch braucht Zeit, ehe er für sich selber dankbar wird.

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Dem tüchtigen Menschen, der da lebt, um zu wirken, ist von allen Liebesdiensten, die man ihm innerhalb des Bereiches der bloß konventionellen Freundlichkeit erweisen kann, der größte, daß man seine edle Zeit mit zarter Gewissenhaftigkeit als ein Heiligtum schont.

Rothe, Theologische Ethik, 3 Bde., 1845-48 (2. Auflage in 5 Bänden 1867-71)

So viel von unserer Zeit ist Vorbereitung, so viel ist Schlendrian und so viel Zurückblicken, daß die geistige Schöpferkraft jedes Menschen auf sehr wenige Stunden zusammenschrumpft.

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Des Menschen Engel ist die Zeit, weil sie uns die Möglichkeit bietet, unsere Sünden zu bereuen.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Ich rate Ihnen, passen Sie auf Ihre Minuten auf und die Stunden geben auf sich selbst acht.

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Ein schlechter Lehrer bietet die Wahrheit an, doch der gute lehrt, wie man sie findet.

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Die halbe Zeit vergeht im Widerstand, die halbe mit dem Ärger.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. II. Von der Gesellschaft

Wer seiner Zeit möglichst ferne steht, spiegelt diese am besten wieder.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Landleuten, welche mit Taschenuhren nicht versehen sind oder mit denselben auf gespanntem Fuße stehen, rate ich immer, sie sollen auf eine Minute zwei Vaterunser rechnen.

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Es kommt alles darauf an, daß man die Zeit wohl braucht und keine Stimmung versäumt.

Goethe, J. W., Briefe. An Friedrich Schiller, 29. November 1795

Ihr erinnert mich, Wie kostbar die Minuten sind.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 5. Akt, 6. Auftritt, Butler

Oft muss man die Zeit erhaschen, wie man einen Schmetterling an den Flügeln hält. Wird er aber dadurch nicht seine bunte Farbenpracht verlieren? Und nur bei Muße entfaltet auch die Muse ihr zartes, feenhaftes Leben.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Die Gesichtszüge der Zeit verraten eine düster kaltschnäuzige Anbetung alles Unangenehmen.

Werfel, Zwischen Oben und Unten. Essays, 1946 (posthum). Von der reinsten Glückseligkeit

Wagt es aber einer, der selbst für sich niemals Zeit hat, über die Überheblichkeit eines anderen zu klagen?

Seneca, Von der Kürze des Lebens (De Brevitate Vitae), um 49 n. Chr. 2. Kapitel, Übers. Internet Originaltext: Audet quisquam de alterius superbia queri, qui sibi ipse nunquam vacat

Heilmittel nützen nicht, wenn sie nicht lange Zeit einwirken.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 40. Brief. Übers. Internet Originaltext: Remedia non prosunt nisi inmorantur

Die Stunde pflegt zurückzubringen, was viele Jahre genommen haben.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Solet hora, quod multi anni abstulerunt, reddere

Dem Wirkenden gönnt der Tag das vielgestaltig ruhige Gleichmaß des Werdens, nur die Geschäftigen haben niemals Zeit.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927