Zeit Sprüche – nachdenklich
43 Sprüche gefunden
Die Zeit ist die kostbarste aller Gaben, die Gott uns gegeben hat; darum müssen wir sie auf eine Art nutzen, die zeigt, wie hoch wir diese Gabe schätzen.
Und während wir fahren und lauschen, ahnen wir: in diesen Kiefern nisten die vergangenen Jahre.
Wer sich Zeit nimmt, der hat sie.
Aufgeschoben Ist nicht aufgehoben.
Der Mensch braucht Zeit, ehe er für sich selber dankbar wird.
Dem tüchtigen Menschen, der da lebt, um zu wirken, ist von allen Liebesdiensten, die man ihm innerhalb des Bereiches der bloß konventionellen Freundlichkeit erweisen kann, der größte, daß man seine edle Zeit mit zarter Gewissenhaftigkeit als ein Heiligtum schont.
So viel von unserer Zeit ist Vorbereitung, so viel ist Schlendrian und so viel Zurückblicken, daß die geistige Schöpferkraft jedes Menschen auf sehr wenige Stunden zusammenschrumpft.
Des Menschen Engel ist die Zeit, weil sie uns die Möglichkeit bietet, unsere Sünden zu bereuen.
Ich rate Ihnen, passen Sie auf Ihre Minuten auf und die Stunden geben auf sich selbst acht.
Ein schlechter Lehrer bietet die Wahrheit an, doch der gute lehrt, wie man sie findet.
Die halbe Zeit vergeht im Widerstand, die halbe mit dem Ärger.
Wer seiner Zeit möglichst ferne steht, spiegelt diese am besten wieder.
Landleuten, welche mit Taschenuhren nicht versehen sind oder mit denselben auf gespanntem Fuße stehen, rate ich immer, sie sollen auf eine Minute zwei Vaterunser rechnen.
Es kommt alles darauf an, daß man die Zeit wohl braucht und keine Stimmung versäumt.
Ihr erinnert mich, Wie kostbar die Minuten sind.
Oft muss man die Zeit erhaschen, wie man einen Schmetterling an den Flügeln hält. Wird er aber dadurch nicht seine bunte Farbenpracht verlieren? Und nur bei Muße entfaltet auch die Muse ihr zartes, feenhaftes Leben.
Die Gesichtszüge der Zeit verraten eine düster kaltschnäuzige Anbetung alles Unangenehmen.
Wagt es aber einer, der selbst für sich niemals Zeit hat, über die Überheblichkeit eines anderen zu klagen?
Heilmittel nützen nicht, wenn sie nicht lange Zeit einwirken.
Die Stunde pflegt zurückzubringen, was viele Jahre genommen haben.
Dem Wirkenden gönnt der Tag das vielgestaltig ruhige Gleichmaß des Werdens, nur die Geschäftigen haben niemals Zeit.