Zeit Sprüche – trauerkarte

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Verlorene Zeit wird nicht wiedergefunden.

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Gertrude, weiße Blume, was bist du so stolz? Es wächst kein grünes Blättlein am trockenen Holz. Gertrude, weiße Blume, der Flieder, der blüht; die Nachtigall im Walde, die singet ihr Lied. Sie singet von Liebe, sie singet von Glück; die Zeit, die verpaßt ist, die kommt nicht zurück.

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Für jeden Einsichtigen gibt es keinen größeren Schmerz als den, seine Zeit verloren zu haben.

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Verlorene Zeit ist eine Schuld, die uns oft Wucherzinsen kostet.

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Es schmerzt, in einem so kraftlosen Jahrhundert zu leben.

Müller, J., Briefe. 27. April 1805

Es ist so leicht, einen Tag zu verlieren, und so unmöglich, ihn zurückzugewinnen.

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Verlorenes Geld kannst du wiederfinden, verlorene Zeit nie.

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Er verlor am Morgen eine Stunde und vergeudete den Rest des Tages damit, sie zu suchen.

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Verloren… Gestern, irgendwo zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, zwei goldene Stunden verloren, jede bestückt mit 60 diamantenen Minuten. Keine Belohnung ausgesetzt, denn sie sind fort für immer.

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Der Mensch kränkt sich über den Verlust seines Vermögens, seltener über den Verlust seiner Zeit.

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Wir bemerken die Zeit nur aus ihrem Verluste.

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Die Zeit entschuldigt, wie sie tröstet. Worte sind in beiden Fällen von wenig Kraft.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 7. Buch, 5. Kapitel

Denn nach dem Tode zieht die Zeit sich aus dem Körper zurück, und die schon so gleichgültig gewordenen, blassen Erinnerungen sind nun von der, die nicht mehr ist, fortgewischt und werden es bald auch von dem sein, den sie noch immer quälen, in dem aber endlich auch sie einmal sterben werden, wenn das Verlangen nach einem lebendigen Leib sie nicht mehr unterhält.

Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (À la recherche du temps perdu), 7 Bde., Erstdruck 1913-27

…hast du die flüchtige Stunde versäumt, Mit Tränen wirst du es büßen.

Prutz, Aus goldenen Tagen, 1861

Abend II Was wünscht die Seele? Tod zu spenden oder Sich dem Abend preiszugeben, wie das Rohr Dem Wind die schwanken Rispen preisgibt: schlanke Rehe Schmiegen sie sich. Nieder auf sie Sinkt im Dämmern Furcht.

Krzyzanowski, Unser täglich Gift. Gedichte, 1919

Zeitlied Ich bin betrübt, doch nicht genug. Da zankt die Welt zerrissen. Die Sterne fallen in den Schnee Der harten Bergeskissen. Der Dunst erstickt die Herde schnell, Der auffliegt aus dem Meere: Aus Bein und Blut und müdem Fleisch Ein Treiben in der Leere. Der Weisen magres Bild, erhöht, Zerschmettert mit den Säulen. Es kreuzt sich Angst- und Jammerzug, Die frischen Gruben heulen. Nun ist es spät, nun ist es schwer, Von Herzen traurig werden, Denn keine Säulen tragen mehr Die Traurigkeit auf Erden.

Loerke, Die heimliche Stadt, 1921

Niemand nehme mir auch nur einen Tag, der nicht etwas Angemessenes für einen so großen Verlust zurückgeben will.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 1. Kapitel. Übers. Internet Originaltext: Nemo ullum auferat diem, nihil dignum tanto impendio redditurus

Die Zeit heilt unsere Schmerzen mit einem feinen Radiermesser; aber immer geht ein Stück vom Herzen mit.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914