Aus Indien

35 Sprüche

Glück und Unglück nehmen den Menschen die Maske ab.

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Wahres Glück besteht darin, glücklich zu machen.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Die Liebe ist wie der Wind, der kommt und geht.

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Wie der Tiger andere Tiere verschlingt, so verschlingt auch die Liebe alle 'Erzfeinde' des Menschen, wie sinnliche Begierde, Leidenschaft, Neid und Zorn.

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Liebe und das Selbst sind eines, und wer eines davon entdeckt, hat beides verwirklicht.

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Wer uns liebt, bleibt uns lieb, selbst wenn er uns Unliebes erweist.

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Liebe kann durch Verbergen nicht verborgen werden.

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Sechs Dinge gibt es, die unsere Lebensgeister gleich wieder wecken: frisches Fleisch, neuer Reis, ein junges Weib, Milch, Schmelzbutter und heißes Wasser.

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Unsere Lebenszeit ist wie ein Baum – und die Stunden wie Axthiebe.

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Geh zu deines reichen Freundes Haus, wenn du gerufen bist! Zu des armen Freundes Haus geh ungerufen.

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Die Freundschaft mit dem Bösen ist wie der Schatten eines sandigen Abhangs, welcher herabstürzend den begräbt, der unter ihm sitzt.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Die beste Zuflucht ist ein Freund, ob reich oder arm, traurig oder froh, mit oder ohne Fehler.

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Schwache Menschen erreichen ihr Ziel, wenn sie sich mit starken verbinden; wie der Bach mithilfe des Stromes den Ozean erreicht.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Nur der Unwissende wird böse, der Weise versteht.

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Wer die Weisheit errungen hat, kann selbst mit Schlangen spielen.

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Der Alligator hat einen so dicken und schuppigen Panzer, daß keine Waffe ihn so leicht durchbohrt. - So kannst du auch einem Weltkinde Religion predigen, und sie wird keinen Eingang in sein Herz finden.

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Besser als die Unwissenden sind diejenigen, die Bücher lesen; besser als diese – diejenigen, die das Gelesene behalten; besser als diese – diejenigen, die das Gelesene verstehen; besser als diese – diejenigen, die an's Werk gehen.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Man kann ohne Furcht ein Familienleben führen, wenn man Weisheit und Andacht besitzt.

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"Der da ist einer von uns, und jener ist ein Fremder", so denken kleinliche Menschen. Wer von edler Gesinnung ist, der betrachtet die ganze Erde als seine Familie.

Gueleva (Übers.), Altindische Sprüche (ca. 3500 v. Chr. - 500 n. Chr.), übersetzt von Paul Gueleva (*1955)

Der Mensch sagt, die Zeit vergeht. Die Zeit sagt, der Mensch vergeht.

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Um auch nur einen einzigen Augenblick Leben zu erkaufen, reichen sämtliche Juwelen der Welt nicht aus. Welch eine große Unbesonnenheit ist es darum, einen solchen Augenblick für nichts zu vergeuden.

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