Aus Indien

35 Sprüche

Hoffnung und Mut sind zwei helle Diamanten in der Krone des Erfolgs.

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Die verschiedenen Religionen sind nur verschiedene Tore zu derselben Stadt.

Müller, F. M., Essays. Erster Band: Beiträge zur vergleichenden Religionswissenschaft, 2. vermehrte Auflage 1879. Vorrede

Die Finsternisse von Sonne und Mond, die Gefangenschaft wilder Elefanten und Schlangen und die Armut der Weisen zu sehen, dies zeigt, daß das Schicksal immer obsiegt.

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Wie das Licht schwindet mit der Abnahme des Öls, so das Schicksal mit der Abnahme des menschlichen Tuns.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65

Die Haare des Greises tragen Zeichen des Alters, die Zähne des Greises tragen Zeichen des Alters; aber der Wunsch nach Leben, der Wunsch nach Glück schwindet auch bei dem Greise nicht.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886. Vasishta XXX, 9

Alter und Tod nagen wie zwei Wölfe an allen Geschöpfen, ob stark oder schwach, ob klein oder groß.

Gueleva (Übers.), Altindische Sprüche (ca. 3500 v. Chr. - 500 n. Chr.), übersetzt von Paul Gueleva (*1955)

Sehnst du dich nach Gott? – Richtig! Suche ihn in dem Menschen. Die höchste Offenbarung Gottes ist der Mensch.

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Töricht sind diejenigen, welche beständig fragen, wo Gott lebt. Gott lebt in aller Fülle in allen Dingen. Der Glaubenserkenntnisse gibt es verschiedene, aber Gott ist einzig. Falls der Mensch sich selbst nicht kennt, wie soll er da Gott kennen?

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Ich stehe für die Wahrheit. Die Wahrheit wird sich nie mit Falschheit mischen. Und wenn auch die ganze Welt gegen mich ist, muß schließlich die Wahrheit siegen.

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Wer die Wahrheit sagen will, sollte stets einen Fuß im Steigbügel haben.

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Der die Wahrheit sagt, ist der Feind aller.

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Je mehr du deinen Körper belebst, desto bewußter wirst du in deinem Inneren.

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Es mordet seine Seele, wer sie geizig bei sich hält.

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Ein guter Mensch wird, da er auf das Wohl anderer bedacht ist, sogar im Augenblick seines Untergangs nicht feindlich gestimmt: der Sandelbaum teilt seinen Wohlgeruch, selbst wenn er niedergehauen wird, der Schneide der Axt mit.

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65