Martin Luther (1483–1546)

77 Sprüche Renaissance

Die Arbeit sollst du tun, aber nicht dich darauf verlassen, was du ausrichtest, als hättest du es selbst zuwege gebracht.

Luther, Predigten. Predigt über Lukas 5.1-15

Es paßt sich aber nicht, daß einer auf des andern Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.

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Die Familie ist die Quelle des Segens und Unsegens der Völker.

Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

Niemand zweifelt daran, dass vor der Sintflut das beste Zeitalter gewesen ist.

Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

Die Welt kann nichts weniger ertragen als gute Tage.

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Alles, was in der Welt erreicht wurde, wurde aus Hoffnung getan.

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Auf böse und traurige Gedanken gehört ein gutes, fröhliches Lied und freundliche Gespräche.

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Meine Gedanken haben mir weher getan denn all meine Arbeit.

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Gedanken schaden nicht dem Kopf, sondern dem Herzen.

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Wenn nicht geschehen wird, was wir wollen, so wird geschehen, was besser ist.

Luther, M., Briefe. An Melanchthon, 30. Juni 1530

Du kannst nicht verhindern, daß ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, daß er in deinen Haaren nistet.

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Christus, da er Menschen ziehen wollte, mußte er Mensch werden. Sollen wir Kinder ziehen, so müssen auch wir Kinder mit ihnen werden.

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Ist kein schändlicher Werk, als Kinder lassen nach ihrem Willen leben.

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Wer in den Ehestand geht, der geht in ein Kloster voller Anfechtungen.

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Wenn ihr die Ehe geschlossen habt, dann dürft ihr nicht zurück, wenn es auch schlimm ausgeht. Betet nur, es ist sehr vonnöten.

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Eine Frau ist der beste Gefährte für das Leben.

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Wenn aber eine Frau auch etwas bitter ist, muß sie trotzdem ertragen werden, denn sie gehört ins Haus.

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Folgendes sind die Stücke einer Ehe: Die natürliche Befriedigung des Geschlechtstriebs; Zeugung und Nachkommenschaft; Hausgemeinschaft und gegenseitige Treue.

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Es ist der höchste Schatz auf Erden eine liebe Hausfrau.

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Es ist kein lieblicher, freundlicher und holdseliger Verwandtnis, Gemeinschaft und Gesellschaft denn eine gute Ehe, wenn Eheleute denn eine gute Ehe, wenn Eheleute in Frieden und Einigkeit leben. Wiederum ist auch nichts Bittereres, Schmerzlicheres, denn wenn das Band zerrissen, von einander getrennt und geschieden wird, nach welchem ist der Kinder Tod.

Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

Darum ist der ein heiliger Mann, der eine gute Ehe hat, wiewohl es eine seltsame Gabe ist.

Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566