Nachruf
Wenn Du mich empfängst, Wenn Du mir Deine Verzeihung schenkst, Werde ich Frieden haben.
Sachte gehe ich, so, wie ich gekommen war; sachte winke ich den Wolken des Abendhimmels zum Abschied. Still gehe ich, .... nehme keine Wolken mit.
Nicht Schicksal entscheidet. Dein Sein und Tun bestimmen deine Kräfte, die in dir ruh'n. Es ist in deine Hand gegeben, als Weiser oder Tor zu leben.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.
Herr, du wachst mit denen, die wachen oder weinen in der Nacht. Du hütest deine Kranken und lässt deine Müden ruh'n. Du segnest deine Sterbenden und tröstest deine Leidenden. Du erbarmst dich deiner Betrübten und bist mit deinen Fröhlichen.
Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnungen auf den Herrn setzt, seinen Gott.
Geh mit dem Geist der Eule, der wird für dich sehen. Geh mit dem Geist des Habichts, der dich beschützen wird. Geh mit dem Geist des Adlers, der wird dich hinaufbringen zu dem Vater, der dich erwartet.
Einer sagte Ja zu meiner Geburt zu meinem Leben zu meinem Sein zu meiner Schwäche zu meinem Versagen zu meinem Sterben Einer sagte Ja zu mir zu dir Er wird nicht müde auf deine und meine Antwort zu warten
Herr, was ich getan, das segne Du, Was ich liebte, beschütze Du, Was ich wollte, vollende Du, Was ich versäumte, das ergänze Du.
Die Seele geht ihren Weg, dahin, wo unser eigentliches Zuhause ist. Der Tod ist die Brücke auf dem Weg.
Menschenaugen, die auf solchen Bergen glänzen, können nie ganz kurzsichtig sein. Herzen, die auf solchen Höhen wachsen, können nie ganz engherzig werden.