Ovid
Wehr im Beginne dem Übel; zu spät wird Heilung bereitet, Wenn durch langen Verzug Stärke gewonnen es hat.
Hinterlistig strömt Amor in das arglose, unbewehrte Herz. Dem müßig Herumsitzenden pflegt dieser Knabe nachzustellen, die Tätigen verabscheut er ...
Es bleibt der Weg durch den Himmel; durch den Himmel zu gehen werden wir versuchen!
Auch für mich, der so oft der Frauenlieb' hab gedienet, wär' es die Zeit, vom Dienst frei, mich der Ruhe zu freu'n. Aber wenn irgendein Gott "leb' ohne Liebe" mir sagte, lehnt' ich es ab; ein so süß Übel ist immer ein Weib.
Elend bin ich, warum ist Liebe nicht heilbar durch Kräuter!
Stürmisch wird sie umfaßt, und es flüstert der zärtliche Räuber: "Widerspenstiges Kind, wein dir nicht die Augen aus, was dir heute geschieht, geschah vom Vater der Mutter, tue zur Wonne dir jetzt, was jene zur Wonne getan."
Letztendlich bringt die große feurige Liebe Verdrießlichkeit und ist somit schädlich, wie das sehr schmackhafte Mahl für den Magen.
Wenn jemand liebt, was zu lieben ihn beseligt, so möge er seiner glücklichen Leidenschaft froh sein und in seinem Schifflein mit günstigem Winde einherfahren.
Rede dir ein, du liebst, wo du flüchtig begehrst. Glaub es dann selbst… Aufrichtig liebt, wem's gelang, sich selbst in Feuer zu sprechen.
Was man leicht uns gewährt, das erzeugt keine längere Liebe.
Geliebt wird, was nützt.
Tausenderlei Gründe gibt es, warum immer ich liebe.
Unzählig sind die Scherze der Venus.
Ein argloses Ding ist die Liebe.
Kein Liebender bedenkt, was sich schickt.
Wer nicht zu einem Faulpelz werden will, der liebe!