Glücklichsein, das ist des Menschen erster Wunsch und letztes Ziel, er erreicht es im Bunde mit der gütigen Natur; er erreicht es mit der Leuchte des Schönen in der Kunst; er erreicht es auf der Stufenleiter der Tugenden.
Ich suche mein Glück nicht im Zusammentreffen und Genießen irdischer Güter, denn darin ist es nicht zu finden. Ich habe mein Glück stets in der Natur und in der Arbeitsfreude gefunden.
Nicht der weiß ein Glück zu schätzen, welcher es gewonnen hat, sondern der, welcher es verloren.
Mit der Laterne nicht, mit dem Herzen suche die Menschen, denn der Liebe allein öffnen die Menschen ihre Herzen.
Die Liebe zum Weib macht glücklich, die Liebe zum Kind macht selig, die Liebe zu Gott macht heilig.
Es gibt eine Autorität, die mit sanfter Gewalt die tollen Herzen bändigt – diese Autorität heißt Liebe.
Es gibt Männer, die mit Furchen auf der Stirne noch ein Kind sind, wenn sie die Liebe erfaßt.
Liebesgedichte sollte man gar nicht drucken, unechte sind zu schlecht für die Öffentlichkeit, und echte – zu gut.
Es ist eine göttliche Gegenseitigkeit, wen man lieb hat, dem tut man Gutes, und wem man Gutes tut, den hat man noch mehr lieb.
Das Hauptmerkmal echter Liebe ist das Mitleid. Die Sinnlichkeit fügt das Rad zusammen, das Mitleid legt den Reifen darüber.
Wer weiß, ob die Liebe so viel Zuspruch hätte, wenn sie durch den Deckmantel des Schamgefühls nicht fortwährend interessant gemacht würde.
Die Schuld an dem größten Teile des menschlichen Unglücks und Elends trägt die Liebe. Ihre Leiden sind unendlich an Mannigfaltigkeit, unbeschreiblich an Tiefe.
Wos d'Liab oll's is (Obersteirisch) D' Liab is a Rauba, Möcht in Herzerle sein; Und won ma nit aufmocht, So brichts oan holt ein. D'Liab is a Vögerl, In Mai fliagts daher; Thuas songa, schau, späta, Do kimts neamamehr. Und 's Vögerl is hoamisch, Mei Herz is sei Haus; Hiazt, won ih ah aufmoch, Fliagts neamamehr aus. A hellklingends Glöckl In Herzn is d'Liab; Gib ocht, daß 's koan Sprung kriagt, Sist keits nocha trüab! D'Liab is a Wasserl, Rint unta die Bruck, Und mei Herz is a Schifferl, Kimt neamamehr zruck. D'Liab is a Flamerl, S'entzündt sich so gern, Und wons d' damit spielst, Konst an Obrandla wern. D'Liab is a Bleamerl, Recht guat muaßt es pflegn; Schau, d'Liab braucht a Busserl, Wia 's Bleamerl an Regn.
Die Liebe ist das Beste, was wir haben auf dieser Erde. Und gerade aus ihr kommt unser größtes Leid.