Unbekannt
Wenn man sich nicht darüber einigen kann, was den Menschen ausmacht, dann gibt es kaum noch Dinge, über die man gleicher Meinung sein könnte.
Würde der Mensch nie straucheln, so wäre er ein Gott; würde er sich nie erheben, so wäre er ein Tier.
Ich mag das alte Sprüchlein gern: „In rauer Schale guter Kern.“ So blumig preis’ ich immerhin den Fakt, daß ich unmöglich bin.
Aus unzähligen Mosaiksteinen des Lebens ist das Charakterbild eines Menschen entstanden, noch nicht vollendet, aber bunt und klar und einzig in seiner Art.
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, doch manchmal muß man das Schiff versenken, um die Ratten loszuwerden.
Gute und schlechte Eigenschaften sind nicht mehr als die zwei Seiten derselben Münze.
Stark ist, wer eine Tafel Schokolade mit bloßen Händen in vier Teile zerbrechen kann - und dann nur einen davon ißt.
Jeder beliebige Charakter, der beste wie der schlechteste, der unwissendste wie der intelligenteste, kann jeder Gemeinschaft, ja der ganzen Welt aufgeprägt werden, wenn man gewisse Mittel anwendet, die in bedeutendem Maße den Regierenden der Nationen zur Verfügung stehen oder ohne Schwierigkeiten verschafft werden können.
Bei den Menschen ist es wie bei einer Nuß, nicht auf die Schale muß man achten, sondern auf den Kern.
Du kannst nicht spielen mit dem Tier in dir, ohne ganz Tier zu werden, nicht mit der Lüge, ohne das Recht zur Wahrheit einzubüßen, nicht mit der Grausamkeit, ohne die Zartheit des Geistes zu verlieren. Wer seinen Garten reinhalten will, darf keinen Fleck dem Unkraut überlassen.
Herz und Verstand in vollendetster Harmonie nennt man Charakter.
Ein edler Mensch bringt einfache Leute wegen ihrer Reden in Verlegenheit.