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26202 Sprüche gefunden
Die Wahrheit kann und darf vor Männern das Licht nicht scheuen.
Es gibt keine Wahrheit, die man vor Vernünftigen verbergen müßte.
Wahrheit behauptet stets und überall ihre Unbeschränktheit. Sie wird zur Verbrecherin, wenn sie sich zur Sklavin der Menschen machen läßt.
Heutzutage gehn die Leute herum und sagen hinter dem Rücken eines Menschen Dinge, die ganz und gar wahr sind.
Nur Schritt für Schritt — das ist kein Leben, Stets Bein vor Bein macht deutsch und schwer.
Der Mensch muß das Licht lieben, gleichgültig, woher es kommt. Er muß die Rose lieben, gleichgültig, in welchem Boden sie wächst. Er muß ein Sucher nach Wahrheit sein, gleichgültig, aus welcher Quelle sie fließt. Anhänglichkeit an die Lampe ist nicht Liebe zum Licht.
Ganze Wechsel von Zeitaltern bringen oft nicht den Verlust einer einzigen zurückgewiesenen Wahrheit ein, in Ermangelung derer es ganzen Nationen schlechter ergeht.
Jede Wahrheit, die wissenschaftlich bewiesen wird, trägt bei zur Vollendung und Befestigung des Fundaments aller Wahrheit. Wer durch exakte Forschung ein wissenschaftliches Ergebnis feststellt, vermehrt die großen Überlieferungen des Lichts.
In der Mitte läge die Wahrheit? Keineswegs. Nur in der Tiefe.
Alle Wahrheit ist von tiefster Gewalt: immer von neuem. Sie trifft uns wie ein Blitz, sie greift nach uns wie das Gewissen, sie nimmt Besitz von uns wie eine Herrscherin. Zumal wenn esunsereWahrheit ist.
Pasquill und Lügen, die Wahrheit biegen; Wahrheit muß dennoch obsiegen.
Der Mensch kann nach Tugend streben, aber nicht ernstlich glauben, die Wahrheit zu finden.
Unsere Zeit verwechselt die Wahrheit mit der Wirklichkeit. Wir glauben die Wahrheit zu haben wenn wir die Wirklichkeit haben, und sind weiter entfernt als je.
Nur Kinder und Narren reden die Wahrheit, und Gott hätte schon längst wieder eine zweite Sündflut über uns verhängt, hätte die erste etwas geholfen.
Alles wechselt, außer Wahrheit, Unschuld und Recht; diese bleiben immer die nämlichen, der Mensch mag sie verehren oder nicht.
Nur aus diesem Irrtum geht die Wahrheit hervor und hierin liegt die Versöhnung mit dem Irrtum und mit der Endlichkeit.
Die unerbittliche Härte so vieler Menschen ist nichts anderes als verlorener Glaube an das Wahre.