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26202 Sprüche gefunden

In seiner königlichen Seele herrscht Ein Etwas, das mich in Beklemmung setzt.

Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Ernst Ortlepp 1838. 3. Akt, 1. Szene, Macbeth

Dein Schatzhaus ist in dir. Es birgt alles, was du je brauchen wirst.

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Nicht von Gottes Strenge kommt es, wenn er viel verlangt vom Menschen, es kommt von seiner großen Milde: weil er will, daß die Seele sich weiter mache, auf daß sie recht viel zu empfangen und er ihr recht viel zu geben vermöge!

Büttner (Hg.), Meister Eckeharts Schriften und Predigten, 2 Bde., 1903-09

Möge die Nacht ein sanftes Ruhekissen für deine Seele sein.

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Unsere Sinnlichkeit kann wahrhaft als unsere Seele bezeichnet werden, weil sie Einheit mit Gott hat.

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Auch die Seele muss ihre bestimmten Kloaken haben, wohin sie ihren Unrat abfließen lässt.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Zweiter Band. Zweite Abteilung: Der Wanderer und sein Schatten

Der äußere Mensch kann in dem verwirrten Labyrinthe kontemplativen und sinnlichen Lebens verirren, aber die Seele kennt immer ganz genau die Wahrheit.

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Wie die Seele den Leib belebt und stärkt, so wärmen und stärken auch die Sonne, der Mond und die übrigen Planeten das Firmament mit ihrem Feuer.

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Soll die Seele Gottes gewahr werden, so muß sie auch ihr Selbst vergessen und sich selber verlieren. Denn solange sie sich selbst sieht und weiß, solange gewahrt sie Gott nicht.

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Das Gemüt hat mehr Mängel als der Verstand.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Seine Seele? Eine Luftblase in einer Fleischkugel!

Renard, Ideen, in Tinte getaucht (aus den Tagebüchern 1887-1910), 1925

Das Schönste, was Gott hervorbringen kann, das Einfachste, das Lauterste, das Kleinste, das doch wieder das Größte einschließt, ist die menschliche Seele.

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GrafWo ist der Mittelpunkt der Welt, auf den sich alles beziehen muß?DomherrIn unserm Herzen.

Goethe, Der Großkophta, 1792. 3. Akt, 5. Szene

Und so ist es denn nicht das Streben nach Glück, was auf der Erde uns leiten soll. Streben nach dem Unendlichen, Ausbildung seiner Seele, dies ist es, was wir ohne Hinsicht auf Lust und Ruhe unbedingt ausüben müssen.

Mereau, Betrachtungen

Sowohl des Menschen Körper als auch seine Taten können erblickt werden. Vielmehr aber liegt inwendig in ihm, was keiner sieht und keiner kennt.

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Die Seele geht ihren Weg, dahin, wo unser eigentliches Zuhause ist. Der Tod ist die Brücke auf dem Weg.

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Schändlich ist es, wenn deine Seele schon ermüdet, ohne daß der Leib schon müde ist.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 6,29. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Eine gereinigte Seele ist nicht eine reine Seele.

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Du bist dir nur des einen Trieb's bewußt; O lerne nie den andern kennen! Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust Zu den Gefilden hoher Ahnen.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Szene: Vor dem Tor, Faust zu Wagner

Die Seele hat keine Steckdose.

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Geh hin: der Seele Grenzen findest du nicht, auch wenn du alle Straßen wanderst; so tief reicht ihr vernünftiges Wesen.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 97.