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Die Seele sollte immer halb offen bleiben, bereit, die ekstatischen Erfahrungen willkommenzuheißen.
Am Meer Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern, darfst du nun ganz dein selbst genießen. Keine Frage von Menschenlippen fordert Antwort. Keine Rede noch Gegenrede macht dich gemein. Nur mit Himmel und Erde hältst du einsame Zwiesprach. Und am liebsten befreist du dein stilles Glück, dein stilles Weh in wortlosen Liedern. Wie ist dir nun, meine Seele? Von allen Märkten des Lebens fern darfst du nun ganz dein selbst genießen.
Feine Finger Feine Finger mußt du haben Um ein Herz nicht zu zerwühlen, Finger, die des Mondes Silber Und den Duft der Rosen fühlen. Liebe lebt solch zartes Leben… Um die Glut nicht zu verkühlen, Mußt du feine Finger haben, Finger, die die Seele fühlen.
Alle seelischen Vorgänge laufen von vornherein auf ein Ziel der Erhöhung der Persönlichkeit los.
Das Große, das Göttliche, das du in deiner Seele hast und in der fremden liebst, such auf keinem Sonnenkrater, auf keinem Planetenboden – die ganze zweite Welt, das ganze Elysium, Gott selbst erscheinen dir an keinem andern Ort als mitten in dir.
Der Verstand ist nicht seltner der Feind des Gemüts, wie das Gemüt der Feind des Charakters.
Hätte ich früher erkannt, was ich jetzt weiß, daß der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig darin allein gelassen.
Durch einen Riß in der Seele kann der Teufel aus- und eingehen.
Erstarrt Gebannt in dumpfes Nichts lag meine Seele Rings flammte Lieb' und Sommer in den Kelchen, Rings blühten duftig die Gedichte auf… Doch meine Seele schlich erblindet, träge Und todt durch goldigblonde Rhythmen hin… Durch aller Räthsel ahnungsvolles Raunen Gespensterkühl … matt und verständnislos. Gebannt in dumpfes Nichts lag meine Seele. Da kam ihr plötzlich … langersehnt … der jähe Urtiefe Schmerz, der sie befreien soll. Er soll mit Blitzesbrand mein Herz erschüttern, Er soll versengen, daß aus grauem Schutt Die neue Blüte blaß und düfteschwer Emportaucht … Endlich! weine, meine Seele! Sie weinte nicht … die schweren Flügel zuckten, Dann stöhnte sie ein wenig und sie schwieg … Es kam kein Blitz … Nur Kälte … Kälte … Kälte… Daß alle Thränen ihr in Eis erstarrt…
Nein, liebe Seele, so lange du auf der Erde bist, hat die Natur Gewalt über dich, du bist ihr anvertraut, sie ist deine Mutter, sie ist dein Leben und deine Kraft.
Während gelehrte Fakultäten über stets veränderte Tiefe hüpfen wie Irrlichter, steht Psyche in hellen Flammen, sobald man Bodenschätze des Unterbewußten entdeckt.
Wissen wir, was die Seele tut, während wir schlafen?
Wir wissen vielleicht gar nicht, wie wahr wir sind, wenn wir von Seelentiefen sprechen, denn wir haben oft Überraschungen von Eigenschaften, die uns verhüllt blieben, bis zu einem gewissen Augenblick.