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26202 Sprüche gefunden

Der Krieg zerstört, der Friede ernährt.

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Der Krieg 1 Aufgestanden ist er, welcher lange schlief, Aufgestanden unten aus Gewölben tief. In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt, Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand. In den Abendlärm der Städte fällt es weit, Frost und Schatten einer fremden Dunkelheit, Und der Märkte runder Wirbel stockt zu Eis. Es wird still. Sie sehn sich um. Und keiner weiß. In den Gassen faßt es ihre Schulter leicht. Eine Frage. Keine Antwort. Ein Gesicht erbleicht. In der Ferne wimmert ein Geläute dünn Und die Bärte zittern um ihr spitzes Kinn. Auf den Bergen hebt er schon zu tanzen an Und er schreit: Ihr Krieger alle, auf und an. Und es schallet, wenn das schwarze Haupt er schwenkt, Drum von tausend Schädeln laute Kette hängt. Einem Turm gleich tritt er aus die letzte Glut, Wo der Tag flieht, sind die Ströme schon voll Blut. Zahllos sind die Leichen schon im Schilf gestreckt, Von des Todes starken Vögeln weiß bedeckt. Über runder Mauern blauem Flammenschwall Steht er, über schwarzer Gassen Waffenschall. ›Über Toren, wo die Wächter liegen quer, Über Brücken, die von Bergen Toter schwer.‹ In die Nacht er jagt das Feuer querfeldein Einen roten Hund mit wilder Mäuler Schrein. Aus dem Dunkel springt der Nächte schwarze Welt, Von Vulkanen furchtbar ist ihr Rand erhellt.

Heym, G., Gedichte. Erstdruck in: Umbra vitae unter dem Titel: Der Krieg, Leipzig 1912

Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt? Diplomaten belügen Journalisten und glauben es, wenn sie's lesen.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. V. 1915

Klingt das Schwert, so bricht der Herd.

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Ich will nicht feige sein, aber ich habe ein Problem, wenn eine idiotische Kugel meinem Leben ein Ende setzt.

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Ihr Hunde, wollt ihr ewig leben?

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Krieg ist die schlimmste Krankheit.

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Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.

Sylva, Vom Amboß, 1890

Krieg ist die Hälfte der Wahrheit. Frieden ist die andere Hälfte. Auf welcher Seite bist du?

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Alle Kriege sind nur Raubzüge.

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Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen.

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Drei schwitzende Schuster sind so gut wie ein Zhuge Liang.

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Wer aufhört zu reden, beginnt den Krieg.

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Der wahre Krieg ist der Religionskrieg; der geht gerade zu auf Untergang, und der Wahnsinn der Menschen erscheint in seiner völligen Gestalt. Viele Kriege, besonders die vom Nationalhaß entspringen, gehören in diese Klasse mit, und sie sind echte Dichtungen. Hier sind die wahren Helden zu Hause, die das edelste Gegenbild der Dichter, nichts anders, als unwillkürlich von Poesie durchdrungene Weltkräfte sind. Ein Dichter, der zugleich Held wäre, ist schon ein göttlicher Gesandter, aber seiner Darstellung ist unsere Poesie nicht gewachsen.

Novalis, Heinrich von Ofterdingen, 1802 (posthum). Erster Teil: Die Erwartung. Achtes Kapitel

Die Ersten, die auf dem Schlachtfeld eintreffen, erwarten den Gegner mit Ruhe. Die Letzten, die eintreffen und sogleich in die Schlacht geführt werden, sind bereits erschöpft [und verlieren.]

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Der Krieg würde aufhören, wenn die Toten zurückkehren könnten.

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Kriege und Gemälde muß man mit einer gewissen Distanz beurteilen.

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Der Krieg besteht nicht nur aus Siegen.

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Der Krieg bringt alles Übel und nimmt alles Gute.

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Der Krieg ist für den einen eine Amme, für den anderen ein Windhund, für den dritten der Tod.

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Der Krieg liebt den Sieg und nicht die Dauer.

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