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26202 Sprüche gefunden

Dein Charakter ist das Wort, das du der ganzen Welt gibst. Wirst du also deinem Charakter ungetreu, so brichst du der ganzen Welt dein Wort.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1854

Nur ein in Wahrheit vornehmer Sinn verleiht die Gabe, reich ohne Lärm und arm ohne Unfreiheit zu sein.

Schaible (Hg.), Geistige Waffen. Ein Aphorismen-Lexikon, 1901

Ein Talent können wir nach einer einzigen Manifestation anerkennen – für die Anerkennung eines Charakters bedürfen wir aber eines langen Zeitraumes und beständiger Öffentlichkeit.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. VI. Vermischte Einfälle

Sei immer du und sei es ganz! Früh stirbt die Blume, nie der Kranz.

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Festigkeit besteht im Widerstand gegen das Unglück.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An seine Schwester Wilhelmine

Ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht.

Franklin, Der Weg zum Reichtum (The Way to Wealth), 1758. 2. Kapitel

Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und Charakter liegen die Unterschiede.

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Leichtes Leben verdirbt die Sitten, aber die Tugendkomödie verdirbt den ganzen Menschen!

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Zum Handeln gehört wesentlich Charakter, und ein Mensch von Charakter ist ein verständiger Mensch, der als solcher bestimmte Zwecke vor Augen hat und diese mit Festigkeit verfolgt.

Hegel, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, 1817. Erster Teil. Die Wissenschaft der Logik. Vorbegriff. Näherer Begriff und Einteilung der Logik. § 80. Zusatz

Redlichkeit lobt jedermann, Jedoch lässt man sie betteln gahn.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ein guter Amboss fürchtet keinen Hammer.

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An den Scherben erkennt man den Topf.

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Kein greulicher Aas denn von Menschen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Es geht eins nach dem andern hin, Und auch wohl vor dem andern; Drum laßt uns rasch und brav und kühn Die Lebenswege wandern. Es hält dich auf, mit Seitenblick, Der Blumen viel zu lesen; Doch hält nichts grimmiger zurück, Als wenn du falsch gewesen.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, 1814 - 1819. Tefkir Nameh, Buch der Betrachtungen

Der gerade Weg ist der beste.

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Prahlt Mit mildem Brauch, meßt ängstlich eure Schritte; Gerader Sinn geht über alle Sitte, Und wächst auch wild auf, wie der Baum im Wald!

Halm, Der Sohn der Wildnis. Dramatisches Gedicht in fünf Akten, 1842. 4. Akt, Ingomar

Außen hui, innen pfui.

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Außen Honig, innen Galle.

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Geh treu und redlich durch die Welt, das ist das beste Reisegeld.

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Er liebt das trübe Wasser wie ein Aal.

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Das Unglück ist, daß jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, daß es auch anständige Menschen gibt.

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