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26202 Sprüche gefunden

Glück und Unglück wandern miteinander. Im Unglück wird der Mensch erprobt, im Glück der Unmensch.

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Das Glück, das glatt und schlüpfrig rollt, tauscht in Sekunden seine Pfade, ist heute mir, dir morgen hold und treibt die Narren rund im Rade. Laß fliehn, was sich nicht halten läßt, den leichten Schmetterling laß schweben, und halte dich nur selber fest; Du hältst das Schicksal und das Leben.

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Glücklichfühlen ist keine Gabe des Schicksals und kommt nicht von außen. Man muß es sich, wenn es dauernd sein soll, immer selbst erkämpfen. Das ist aber auch tröstend, denn man kann es auch immer erkämpfen.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 17. Juli 1830

Mir kommt es immer vor, daß die Art, wie man die Ereignisse des Lebens nimmt, eben so wichtigen Anteil an unserm Glück und Unglück hätte, als diese Ereignisse selbst.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 12. Januar 1824

Töricht haschen wir auf Erden Nach des Glückes Irrlicht-Schein; Wer sich quält, beglückt zu werden, Büßt die Zeit ein, es zu sein!

Tiedge, C. A., Gedichte. Episteln. Aus: An einen Freund

Viele suchen ihr Glück wie sie ihren Hut suchen, den sie auf dem Kopfe haben.

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Wir sehen das Glück wie den Regenbogen nie über dem eigenen Haupte, sondern immer über fremden.

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Wer sich auf das Glück verlässt, den verlässt das Glück auch.

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Unser Glück gleichet dem Grase. Beide fangen erst zu duften an, wenn sie gemäht sind.

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Das Glück gleicht dem Echo, es antwortet dir wohl, aber es naht dir nicht.

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Ich träumte nie von soviel Glück, als ich noch das häßliche kleine Entlein war.

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Genieße die Augenblicke des Glücks, denn sie sind vergänglich.

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Nicht Glück, sondern Glückes wert sein! Das ist mein Durst, das ist mein – Recht!

Gött, Tagebücher und Briefe. Aus den Tagebüchern 1894-1900, hg. von Roman Woerner, München 1914. 11. November 1896

Was hilft uns Glück, wenn's niemand mit uns teilt? Ein einsam' Glück ist eine schwere Last.

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Ist's nun nicht besser für den Menschen, dass er esse und trinke und seine Seele guter Dinge sei bei seinem Mühen?

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 2,24)

Es gibt Glückspilze, die fallen auf die Nase, aber sie finden dabei noch etwas.

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Das wahre Glück kostet nicht viel. Wenn es teuer ist, ist es von schlechter Qualität.

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Unsere Laune verleiht allen Gaben des Glückes ihren Wert.

Rochefoucauld, Reflexionen oder moralische Sentenzen und Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Es ist weise, das Glück wahrzunehmen, das unser Herrgott einem zuschickt.

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Hast du also das Glück dir zur Herringewählt, so füge dich ihren Launen.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 2. Buch. Originaltext: Fortnuae te regendum dedisti: dominae moribus oportet obtemperes

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich. Der Glückliche kann nur Glückliche um sich sehen.

Feuerbach, Philosophische Kritiken und Grundsätze, 1846