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26202 Sprüche gefunden

Im großen und ganzen hegen Männer von Ehre, welchem Stand und welcher Partei sie angehören, dieselben Ansichten von Pflicht, Treue, Wahrheit, von Sittlichkeit mit einem Wort.

Detlef, Benedikta, 3 Bde., 1876

Er blieb zwar derselbe, aber es stand ihm nicht mehr gut.

Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr

Zuweilen mein' ich, eine reine weibliche Natur könne mich retten.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837

Es gibt für den charakterfesten Mann kein überzeugenderes Mittel, daß er das rechte getroffen, als wenn ein gewisses Gesindel darüber vor Ärger fast bersten möchte.

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Was uns fehlet, das sehen wir nicht allein an uns, sondern auch an andern.

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Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu bewahren.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr

Verborgen bleibt nur das Beste an uns; das Schlechte und Dumme hat überall Mitwisser.

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Du kehrst wieder zu deiner Veranlagung zurück.

Terenz, Hecyra (Die Schwiegermutter), entstanden um 165 v. Chr

Der Charakter eines Menschen lässt sich weniger daraus erkennen, was er wünscht, als wie er es wünscht.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Die Bäume beugen sich, wenn Früchte wachsen; Die Wolken hangen, wenn sie frisches Wasser Enthalten, tief herab; die guten Menschen Beweisen auch im Glücke sich nicht stolz.

Kalidasa, Sakuntala. Drama in sieben Akten

In jedem von uns ist etwas, was verdient, erschossen zu werden.

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Wer aufrecht pflegt einher zu schreiten, Mag leicht zu bösem Fall ausgleiten, Wer aber kriecht auf allen Vieren, Kann nie das Gleichgewicht verlieren.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wenn sich unedle Naturen endlich entschließen müssen, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen, so pflegen sie gewöhnlich hinten nach noch ein Extrastückchen ihres Charakters, irgendetwas Gemeines, als unverlangtes Agio dreinzugeben.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Alle Lumpe sind gesellig, zum Erbarmen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Die Liebe wächst an der Schönheit und der Güte, die Freiheit vom eigenen Ich und von allem Kleinlichen an der Größe, die Demut an der Kraft: mit andern Worten, der Mensch, das heißt, der Charakter, gedeiht an der Freude über das Göttliche.

Lagarde, Deutsche Schriften, 1878-81 (5. Auflage 1920, versammelt fortlaufend alle politischen Schriften). Drei Vorreden

Wie das Licht durch sehr kleine Löcher dringt, so geben kleine Dinge den Charakter eines Menschen zu erkennen.

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Wehe dem Mann, der keine Schattenseiten hat, er hat auch keine Lichtseiten.

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Eigen ist's den Menschen, den der fällt, noch ganz zu stürzen.

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Das kleinste Mißgeschick, und die euch erst schmeichelten, würdigen euch keines Blickes mehr.

Molière, Die lächerlichen Preziösen (Les Précieuses ridicules), 1659

Nachahmen oder anfeinden ist der Charakter der Menge.

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Auf die Bildung des Charakters haben Zucht und Übung einen bedeutenden Einfluß.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871