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26202 Sprüche gefunden
Wie kann ich es – wem und wozu auch – klar machen, daß Alleinsein nicht dasselbe ist wie Einsamkeit, daß Einsamkeit noch lange nicht dasselbe ist, wie ohne Dich sein.
Liebe fragte Liebe: "Was ist noch nicht mein?" Sprach zur Liebe Liebe: "Alles, alles dein!" Liebe küßte Liebe: "Liebste, liebst du mich?" Küßte Liebe Liebe: "Ewig, ewiglich!"
Laut sagen: "Ich lege mein Herz in deine Hände." Und leise flüstern: "Geh vorsichtig damit um, ich hab nur das eine."
Liebe zersetzt Ob erfüllt oder unerfüllt Mal die Sehnsucht Mal die Eifersucht Die Sucht Das Weibliche
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
Liebe Menschen, wenn ihr wüßtet, welche Wunder Liebe tut, mancher Mensch wär manchem Menschen schon sich selbst zuliebe gut.
Liebe, die Heilung für alles Mißgeschick und alles Unrechte, für Sorgen, für Kummer und die Verbrechen der Menschheit liegt in dem einen Wort "Liebe". Sie ist die göttliche Energie, die überall Leben hervorbringt und zum Leben erweckt.
Die Liebe ist das Bewußtsein, Freude zu geben und zu empfangen, die Liebe ist ein ewig wechselndes Verlangen, ewig befriedigt und ewig unersättlich.
Liebesschwüre sind wie die Gelübde der Matrosen auf hoher See: Nach dem Orkan ist alles vergessen.
Fürwahr, die Tugend lebt, ich sags ohn Deutelei: Lieb, und so siehest du, daß Lieb ihr Leben sei.
Herr! In aller Ungerechtigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Gerechtigkeit. In aller Unwahrhaftigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Wahrheit. In aller Unbarmherzigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Barmherzigkeit. In aller Lieblosigkeit dieser Welt Mache uns zu Tätern deiner Liebe.
Warnung O Ferne, jeder Liebe feind, Verwirrst du alle Treue! Bald hat die Sehnsucht ausgeweint, Dann lockt und lacht das Neue! Es ist kein Herz so stark und kühl, Daß gern es einsam bliebe. Alleinsein ist ein harter Pfühl Für eine Brust voll Liebe. Das Blut ist lüstern jederzeit Und voll von Falsch und Tücke. Es kennt nicht Treu noch Redlichkeit Und folgt dem Augenblicke. Es lechzt der Mund nach einem Kuß. Ein andrer lockt zur Seite. – Die Treue, die dann kämpfen muß, Sie unterliegt im Streite! Die Näh' ist immer warm und gut, Die Ferne kalt und trübe, Unf falsch und treulos ist das Blut – Fahr' wohl, du alte Liebe! Jed' Feuer fängt zu züngeln an Nach einem neuen Scheite, Wenn es kein Holz mehr greifen kann Auf lang umlohter Seite. So wendet sich die Liebe auch Und oft in Weh und Tränen. Kein Feuer lebt vom eignen Rauch, Kein Herz vom eignen Sehnen. Es muß ein Herz beim andern sein, Soll nicht die Glut erkalten. – Es kann nur Treu' beständig sein, Wo Hand in Hand sich halten. Drum bleibt beisammen jederzeit, Ihr Mädchen und ihr Knaben! Es kennt das Blut kein Redlichkeit – Muß stets das seine haben! –
Caro aus Karow Mein kleines Herz zerbricht Erfroren im Eis der Liebe Unter dem Gewicht Seines Seelenleids und Schmerz Nur dir allein hat es gehört Doch war es nicht würdig Hat selbst alles zerstört Die Hoffnung und dein Herz Nie wird es finden deinesgleichen Nie wieder solch' Glück erreichen Ewig wird der Schmerz es plagen Bis zum Tod den Verlust ertragen Die Zeit scheint unendlich Bis zur rettenden Erlösung Ständig erinnert alles an dich Bittere Tränen im reißenden Eisbach Liebe ist's die so sehr drückt Zum Scheitern verdammt Tausend Giftäpfel schon gepflückt Für den letzten Schlaf Auf dich wartend in der Ewigkeit Unendliche Zeit in Zweisamkeit.