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26202 Sprüche gefunden
Es gibt wenige Menschen, die sich nicht schämten, einander geliebt zu haben, wenn sie sich nicht mehr lieben.
Es ist kein Verbrechen, geliebet haben; noch viel weniger ist es eines, geliebet worden sein. Aber die Flatterhaftigkeit ist ein Verbrechen.
Besser ist es, weniger zu wissen und mehr zu lieben, als viel zu wissen und nicht zu lieben.
Wer nichts begehrt, nichts hat, nichts weiß, nichts liebt, nichts will, Der hat, der weiß, begehrt und liebt noch immer viel.
Treue der Liebe, du fließest in Gottes-Schoß, aus dem Herzen!
Sie geht und kommt; ich spreche, sie erwidert; Mit jedem Wort erscheint sie mir geschmückter.
Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, Wenn man den sichern Schatz im Herzen trägt.
Das süßeste Glück für die traurende Brust, Nach der schönen Liebe verschwundener Lust, Sind der Liebe Schmerzen und Klagen.
Lieb üben hat viel Müh: wir sollen nicht allein Nur lieben, sondern selbst, wie Gott, die Liebe sein.
Du schmachtest nach der Freundin Blick als nach des Lebens schönstem Glück? Glaub mir: so schaut dich niemand an, wie jener, dem du wohlgetan.
Mit Mühe endlich hatte sich Zeus etwas ersonnen und sagte: Ich glaube nun ein Mittel zu haben, wie es noch weiter Menschen geben kann, und sie doch aufhören müssen mit ihrer Ausgelassenheit, wenn sie nämlich schwächer geworden sind. Denn jetzt, sprach er, will ich sie jeden in zwei Hälften zerschneiden, so werden sie schwächer sein, und doch zugleich uns nützlicher, weil ihrer mehr geworden sind, und aufrecht sollen sie gehn auf zwei Beinen. Sollte ich aber merken, daß sie noch weiter freveln und nicht Ruhe halten wollen, so will ich sie, sprach er, noch einmal zerschneiden, und sie mögen dann auf einem Beine fortkommen wie Kreisel. Dies gesagt, zerschnitt er die Menschen in zwei Hälften, wie wenn man Früchte zerschneidet um sie einzumachen, oder wenn sie Eier mit Haaren zerschneiden. Sobald er aber einen zerschnitten hatte, befahl er dem Apollon, ihm das Gesicht und den halben Hals herumzudrehen nach dem Schnitte hin, damit der Mensch, seine Zerschnittenheit vor Augen habend, sittsamer würde, und das übrige befahl er ihm auch zu heilen. [...] Nachdem nun die Gestalt entzweigeschnitten war, sehnte sich jedes nach seiner andern Hälfte und so kamen sie zusammen, umfassten sich mit den Armen und schlangen sich in einander, und über dem Begehren zusammen zu wachsen starben sie aus Hunger und sonstiger Fahrlässigkeit, weil sie nichts getrennt von einander tun wollten. [...] Von so langem her also ist die Liebe zu einander den Menschen angeboren, um die ursprüngliche Natur wiederherzustellen, und versucht aus zweien eins zu machen und die menschliche Natur zu heilen. Jeder von uns ist also ein Stück von einem Menschen, da wir ja zerschnitten, wie die Schollen, aus einem zwei geworden sind. Also sucht nun immer jedes sein anderes Stück.
Ihr scheint ein süßes Wort, ein Kuß zu g'nügen, Als wär' es alles, was ihr Herz begehrte.
Rosen wachsen viel auf Erden, aber ohne Stacheln nicht. Aber willst du glücklich werden, so vergiss die Liebe nicht.
Ich möchte dir ein Liebes schenken, das dich mir zur Vertrauten macht: aus meinem Tag ein Deingedenken und einen Traum aus meiner Nacht. Mir ist, daß wir uns selig fänden und daß du dann wie ein Geschmeid mir löstest aus den müden Händen die niebegehrte Zärtlichkeit.