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26202 Sprüche gefunden

Es gibt wenige Menschen, die sich nicht schämten, einander geliebt zu haben, wenn sie sich nicht mehr lieben.

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Es ist kein Verbrechen, geliebet haben; noch viel weniger ist es eines, geliebet worden sein. Aber die Flatterhaftigkeit ist ein Verbrechen.

Lessing, Miß Sara Sampson, 1755. 4. Akt, 8. Auftritt, Marwood. Originaltext

Besser ist es, weniger zu wissen und mehr zu lieben, als viel zu wissen und nicht zu lieben.

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Liebe schenkt Flügel, weil es uns das Eigengewicht nimmt.

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Das Geschenk der Liebe kann man nicht geben. Es wartet darauf, angenommen zu werden.

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Wer nichts begehrt, nichts hat, nichts weiß, nichts liebt, nichts will, Der hat, der weiß, begehrt und liebt noch immer viel.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Treue der Liebe, du fließest in Gottes-Schoß, aus dem Herzen!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Einen Menschen lieben, heißt ihm sagen, du bist unsterblich.

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Sie geht und kommt; ich spreche, sie erwidert; Mit jedem Wort erscheint sie mir geschmückter.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Aus: Das Tagebuch

Das Spiel des Lebens sieht sich heiter an, Wenn man den sichern Schatz im Herzen trägt.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 3. Akt, 4. Auftritt, Thekla

Das süßeste Glück für die traurende Brust, Nach der schönen Liebe verschwundener Lust, Sind der Liebe Schmerzen und Klagen.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Des Mädchens Klage, 1798. Originaltext

Lieb üben hat viel Müh: wir sollen nicht allein Nur lieben, sondern selbst, wie Gott, die Liebe sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Du schmachtest nach der Freundin Blick als nach des Lebens schönstem Glück? Glaub mir: so schaut dich niemand an, wie jener, dem du wohlgetan.

Feuchtersleben, Gedichte, 1836

Liebe kann die Inschrift auf dem fernsten Stern entziffern.

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Mit Mühe endlich hatte sich Zeus etwas ersonnen und sagte: Ich glaube nun ein Mittel zu haben, wie es noch weiter Menschen geben kann, und sie doch aufhören müssen mit ihrer Ausgelassenheit, wenn sie nämlich schwächer geworden sind. Denn jetzt, sprach er, will ich sie jeden in zwei Hälften zerschneiden, so werden sie schwächer sein, und doch zugleich uns nützlicher, weil ihrer mehr geworden sind, und aufrecht sollen sie gehn auf zwei Beinen. Sollte ich aber merken, daß sie noch weiter freveln und nicht Ruhe halten wollen, so will ich sie, sprach er, noch einmal zerschneiden, und sie mögen dann auf einem Beine fortkommen wie Kreisel. Dies gesagt, zerschnitt er die Menschen in zwei Hälften, wie wenn man Früchte zerschneidet um sie einzumachen, oder wenn sie Eier mit Haaren zerschneiden. Sobald er aber einen zerschnitten hatte, befahl er dem Apollon, ihm das Gesicht und den halben Hals herumzudrehen nach dem Schnitte hin, damit der Mensch, seine Zerschnittenheit vor Augen habend, sittsamer würde, und das übrige befahl er ihm auch zu heilen. [...] Nachdem nun die Gestalt entzweigeschnitten war, sehnte sich jedes nach seiner andern Hälfte und so kamen sie zusammen, umfassten sich mit den Armen und schlangen sich in einander, und über dem Begehren zusammen zu wachsen starben sie aus Hunger und sonstiger Fahrlässigkeit, weil sie nichts getrennt von einander tun wollten. [...] Von so langem her also ist die Liebe zu einander den Menschen angeboren, um die ursprüngliche Natur wiederherzustellen, und versucht aus zweien eins zu machen und die menschliche Natur zu heilen. Jeder von uns ist also ein Stück von einem Menschen, da wir ja zerschnitten, wie die Schollen, aus einem zwei geworden sind. Also sucht nun immer jedes sein anderes Stück.

Platon, Symposion (Das Gastmahl), entstanden um 380 v. Chr. 190c-191d. Übersetzt von Friedrich Schleiermacher

Groß, wahrhaftig groß ist doch nur der, der große Liebe besitzt.

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Ihr scheint ein süßes Wort, ein Kuß zu g'nügen, Als wär' es alles, was ihr Herz begehrte.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese, aus: Das Tagebuch

Die Liebe erobert, wer von der Liebe erobert wird.

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Rosen wachsen viel auf Erden, aber ohne Stacheln nicht. Aber willst du glücklich werden, so vergiss die Liebe nicht.

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Nicht die Liebe ist es, die den Menschen irreführt, er führt sich selbst irre.

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Ich möchte dir ein Liebes schenken, das dich mir zur Vertrauten macht: aus meinem Tag ein Deingedenken und einen Traum aus meiner Nacht. Mir ist, daß wir uns selig fänden und daß du dann wie ein Geschmeid mir löstest aus den müden Händen die niebegehrte Zärtlichkeit.

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