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26202 Sprüche gefunden

Wir Frauen beten an, wenn wir lieben, und wenn wir unsere Anbetung verlieren, verlieren wir alles.

Wilde, Ein idealer Gatte (An Ideal Husband), 1895

Wer lebt, liebt. Wer liebt, leidet. Wer leidet, entwickelt Stärke. Wer stark ist, wird geachtet.

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Um die Zeit gut zu verwenden, muß man glühend und beständig lieben.

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Liebe und Vertrauen, die sind das Beste, was wir pflegen können!

Varnhagen von Ense, K. A., Tagebücher. 26. April 1844

Verständige Liebe O Liebe, die ich endlich nun erfaßt und die du mich so ganz ergriffen hast, daß ich nur dir, nur dir zu eigen bin, nimm mich; nimm mich; ich gebe mich dir hin. Wer sich mit seinem Sein in dich versenkt, dem wird von dir ein besseres geschenkt, denn was du von ihm nimmst, gibst du als Glück, als Seligkeit ihm tausendfach zurück. So will ich durch dich und in dir allein nur im Beglücken selbst auch glücklich sein, will nimmer rasten und will nimmer ruhn, nur was du willst, nichts Anderes tun. Jedoch damit ich ja nicht irre geh und unter Lieben schwach zu sein versteh, so gib mir deinen Bruder an die Hand, den klugen Lebensführer, den Verstand!

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Ich liebe ›Ich liebe‹ ist ein Gotteswort ›Ich liebe‹ dringt ins Herz hinein. ›Ich liebe‹ will an jedem Ort gegeben, nur gegeben sein. ›Ich liebe‹ kam vom Himmel einst zu dir, zu mir, zu aller Welt. Doch ist es nicht das, was du meinst und was als Liebe sich verstellt. ›Ich liebe‹ ist nicht ein Begehr; ›Ich liebe‹ dient und opfert nur, und fällt dir eine Liebe schwer, so ist sie himmlischer Natur. Die Erde lebt seit Anbeginn von dem, was ihr der Himmel gibt; er aber lebt und gibt sich hin, denn daß er lebt, heißt, daß er liebt.

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Das macht uns arm bei allem Reichtum, daß wir nicht allein sein können, daß die Liebe in uns, so lange wir leben, nicht erstirbt.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

Ohne hervorzubringen, kann kein Mensch lieben, noch kann er verstehen oder erinnern, noch vermag er zu fühlen und zu bestehen.

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Hier im Wald mit dir zu liegen, moosgebettet, windumatmet, in das Flüstern, in das Rauschen leise liebe Worte mischend, öfter aber noch dem Schweigen lange Küsse zugesellend, unerschöpflich – unersättlich, hingegebne, hingenommne, ineinander aufgelöste, zeitvergeßne, weltvergeßne. Hier im Wald mit dir zu liegen, moosgebettet, windumatmet.

Morgenstern, C., Gedichte

Freundschaft, Liebe, Stein der Weisen, Diese dreie hört ich preisen, Und ich pries und suchte sie, Aber, ach! ich fand sie nie.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder, 1827

Dämmerstunde Im Nebenzimmer saßen ich und du; Die Abendsonne fiel durch die Gardinen; Die fleißigen Hände fügten sich der Ruh, Vom roten Licht war deine Stirn beschienen. Wir schwiegen beid'; ich wußte mir kein Wort, Das in der Stunde Zauber mochte taugen; Nur nebenan die Alten schwatzten fort - Du sahst mich an mit deinen Märchenaugen.

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Die Liebe ist ein Ring und der Ring hat kein Ende.

Oesch (Hg.), Russische Sprichwörter. Ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Feurige Liebe und kühler Verstand gehen selten Hand in Hand.

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Die Liebe endet beim Altar.

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Die Liebe schließt die Strenge nicht aus, sie stellt die höchsten Forderungen.

Auerbach, Das Landhaus am Rhein. Roman, 5 Bde., 1869

Es gibt einen Punkt, wo ein Mann seiner Frau die Wahrheit sagen muss. Und da heißt es: lügen, lügen, lügen.

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Liebe ist eine Dummheit, die zu zweit begangen wird.

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Die Liebe ist das Leben! Ihr Fliehn nur überrascht und schmerzt uns, wenn mit Beben Wir unsre Jugend seh'n zu Ende neigen sich. Nichts, was, wo sie nicht ist, besel'ge, strahle, lohne! Die Schönheit ist die Stirn, die Liebe ist die Krone! O, lasse krönen dich!

Hugo, V., Gedichte. Aus: Chants du Crépuscule, 1841

In der Liebe dominiert dauernd immer derjenige, der am wenigsten liebt; mehr noch! der vielleicht gar nicht liebt und sich nur mit Grazie lieben läßt. Wo die Leidenschaft ist nie die Herrschaft; bei der Berechnung ist sie.

Hahn-Hahn, Zwei Frauen, 1845

Der Knabe O Blümelein Vergißmeinnicht! Entzieh dich meinem Auge nicht. Ihr, Veilchen! Nelken! Rosen! Auf euch verweilt der Sonne Licht, Als wollt es mit euch kosen; Doch wenn die Sonne tiefer sinkt, Wenn Nacht die Farben all verschlingt, Da reden süße Düfte Von eurem stillen Leben mir Und die vertrauten Lüfte Die bringen eure Grüße mir. Doch ach! Vergißmeinnicht, von dir Bringt nichts, bringt nichts mir Kunde. Sag, Blümlein, lebst dem Aug du nur? Flieht mit den Farben jede Spur Mir hin von deinem Leben? Hast keine Stimm, die zu mir spricht Wenn Schatten dich umgeben? Vergißmeinnicht Die Stimme ach Süßer, die hab ich nicht. Doch trag ich den Namen Vergißmeinnicht, der, wenn ich auch schweige, dem Herzen spricht.

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Die Liebe kennt keine Mühe, die nicht liebenswert wäre.

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