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26202 Sprüche gefunden

O mein Geliebter – in die Kissen Bet' ich nach dir, ins Firmament!

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Es schärft die Zeit der Lieb' Gewalt.

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Selbstverständlich halte ich dafür, daß die Frauen, die passende Männer haben und von ihnen geliebt werden, nie ein Unrecht begehen dürfen; die andern aber begehen ein Unrecht an sich selbst, wenn sie den nicht wiederlieben, der sie liebt.

Castiglione, Der Hofmann (Il Libro del Cortegiano), 1528

Weh! Weh! wie ist die Liebe für die Welt ein Fluch! – Ein Fluch und Segen, mein' ich, wie der Himmel will.

Euripides, Medea, entstanden um 431 v. Chr

Man betrachte nur die Liebe. Nirgends wird wohl die Notwendigkeit der Poesie zum Bestand der Menschheit so klar, als in ihr. Die Liebe ist stumm, nur die Poesie kann für sie sprechen.

Novalis, Heinrich von Ofterdingen, 1802 (posthum). Erster Teil: Die Erwartung. Achtes Kapitel

Laß tief in dir mich lesen, Verhehl auch dies mir nicht, Was für ein Zauberwesen Aus deiner Stimme spricht? So viele Worte dringen Ans Ohr uns ohne Plan, Und während sie verklingen, Ist alles abgetan. Doch drängt auch nur von ferne Dein Ton zu mir sich her, Behorch ich ihn so gerne, Vergeß ich ihn so schwer! Ich bebe dann, entglimme Von allzurascher Glut: Mein Herz und deine Stimme Verstehn sich gar zu gut!

Platen, Gedichte. Romanzen und Jugendlieder

Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten, und wer sich eines Frauenherzens dauernd versichern will, der muß immer neu darum werben, der muß die Reihe der Aufmerksamkeiten allstündlich wie einen Rosenkranz abbeten. Und ist er fertig damit, so muß er von neuem anfangen.

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Am berauschendsten ist doch nur eine halberwiderte Liebe.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)

Liebe nennen sie diesen schmeichelnden Wahnsinn. Hüte dich, an dieses Blendwerk zu glauben, das uns die Dichter so lieblich malen.

Schiller, Der Menschenfeind. Fragment, 1790. Achte Szene, v. Hutten

Kurz Lachen, langes Weinen, Das ist der Liebe Brauch.

Geibel, E., Gedichte. Neue Gedichte. Vermischte Gedichte. Erstes Buch. Lübeck und Carolath. Lieder zu Volksweisen. Aus: Lieb' und Leid

Ein Mann, der nie mit Gefühlen gespielt und sie nie mißbraucht hat, liebt anders, wenn die Leidenschaft ihn faßt, als der, welcher hundertfach sein Herz und andere belogen hat.

Stahl, Die Tochter der Alhambra, 1869

In der Liebe, meint man ja, gelte nur ein Gesetz: unendlich gut sein!

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

In der Liebe haben alle Frauen Geist.

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Schön ist das Leben, Schön ist die Liebe: Gäb's nur in Beiden – Nicht so viel Diebe!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wer ist glücklicher? Der, der viel geliebt hat oder der, welcher viel geliebt wurde?

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Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Originaltext: Amantis iusiurandum poenam non habet.

O Regen sag' du kommst so hoch daher, Ist droben auch der Tag spurlos und leer? Du fällst zum Fluß und schwimmst zum Meer, Glaubst, du enteilst dem Leid und suchst Genuß? O wüßten alle nur, was doch ein jeder wissen muß: Die Tage lassen keine Spur, so wenig wie Der Regen auf dem Fluß, — Die Liebe nur…

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Es gibt kein Wesen ohne Liebe, keine vollkommene Liebe ohne Eifersucht, keine Eifersucht frei von Täuschungen, keine Täuschungen ohne Grund.

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Die Liebe nimmt die Furcht hinweg.

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Trauriges Lied Sie wuchsen auf und waren jung Und liefen Hand in Hand, Und eines Abends, keiner weiß, Da hob ein Stern mit Neigen leis Ein Goldgespinste los – Sie sanken nieder glanzumspannt Und sanken tief in Traumes Schoß Mit langer leiser Liebkosung. Und wachten auf im Wunderwald Und liefen Hand in Hand, Und eines Abends, keiner denkt, Da ward aus seiner Bahn gelenkt Der Stern zu anderm Ort – Sie fanden alles unbekannt Und irrten um, der da, der dort, Geworden leer und alt.

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Liebe ist weder ein Erzeugnis des Verstandes noch der Religion. Sie ist das eigentliche Wesen des Menschen, das gleichmäßig sein sinnliches, seelisches und geistiges Wesen umspannt und in die Vollkommenheit rückt.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908