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26202 Sprüche gefunden

Wer will, soll glücklich sein, denn morgen ist uns nichts gewiß.

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Nichts ist bedauernswerter als der Mensch, der nicht bemerkt hat, daß es zu seinem Glück reicht, auf den Geist zu hören, der in ihm wohnt.

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Das Glück reist incognito; erst wenn es vorbei ist, wissen wir von ihm.

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Die Erinn'rung reinen Glücks Bleibt so schön wie Gegenwart!

Scheffel, J. V., Gedichte. Nachgelassene Gedichte

Laß dich von dem Glücke suchen: Fehlt's den Weg, so mag es fluchen. Aber suchst du selbst das Glück, Kömmst du fluchend oft zurück.

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Glück macht wenig Freunde.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Plötzliches Glück aller Art ist auf schwankendem Grund gebaut, weil es selten verdient ist.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Es gibt niemanden, den das Glück nicht mindestens einmal in seinem Leben besucht. Aber wenn es ihn nicht bereit findet zum Empfang, kommt es zur Tür herein und geht zum Fenster hinaus.

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Wer's Glück hat, dem kälbert ein Ochs.

Franck (Hg.), Sprichwörter, Schöne, Weise, Herrliche Clugreden und Hoffsprüch, 2 Bde., 1541

Wenn das Glück anpocht, soll man ihm auftun.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wenn das Glück dir besonders hold ist, gib acht: Gleich wird es dir ein Bein stellen.

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Also entbehren und genießen, das wäre die Regel des äußeren Glücks, und der Weg, gleich weit entfernt von Reichtum und Armut, von Überfluß und Mangel, von Schimmer und Dunkelheit, die beglückende Mittelstraße, die wir wandern wollen.

Kleist, Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden und ungestört – auch unter den größten Drangsalen des Lebens – ihn zu genießen!, 1799

Das Ende des Glücks ist ein Unglück, und das Ende des Unglücks ein Glück.

Rochefoucauld, Nachgelassene Maximen, in: Die französischen Moralisten. Verdeutscht und hg. von Fritz Schalk, Leipzig 1938

Glück und Unglück sind zu unserm Besten.

Schopenhauer, A., Nachlass. Bogen SS (1814)

Es ist so wenig, wessen man zu seinem Glück bedarf; es kommt da ganz auf den Reichtum der Seele an: ein lächelndes Kinderauge, ein schönes Gesicht, eine Blume in einem stillen Garten, ein Baum, der das Gold der Sonne trägt, eine wohlgeformte Vase, eine Perlenkette. Das Glück ist nichts himmelstürmendes. Es schleicht sich still in unser Herz hinein. Aber es geht ein Leuchten von ihm aus wie von einer Kerze, deren Schimmer einen Raum geheimnisvoll belebt.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Der Anblick eines wahrhaft Glücklichen macht glücklich.

Goethe, J. W., Gedichte. Lila. Singspiel, 1777. Erstdruck Theater-Kalender auf das Jahr 1778. 2. Aufzug, Almaide

Kommt einmal Glück, so kommen fünf Sturmwinde darnach.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Fortuna lässt sich gerne melken von Huren, Buben oder Schälken.

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Nicht jeder Fluß spült Goldsand aus.

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Ruhig, mit nur wenigen Meisterschlägen schmiede der rechte Mann sein Glück!

Keller, Der Schmied seines Glückes (in: Die Leute von Seldwyla), Erstdruck 1874

Doch Fortunas schnelles Rad bringt abwechselnd Glück und Unglück.

Mommsen, Römische Geschichte, 3 Bde., 1854-56