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26202 Sprüche gefunden

Das Glück hat keine Stätte, und wir sind nur glücklich, so lange wir es suchen.

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Das Glück, das hinter der Not kommt, ist ein tröstender Engel. Das Glück, das vor der Not kommt, ist ein verführender Teufel.

Pestalozzi, Die Kinderlehre der Wohnstube, 1782

Ist dir die Einsamkeit gute Gesellschaft, dann, Glücklicher, zähle zu den Glücklichsten dich; aber verschweige dein Glück.

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Man ist nur dann ganz glücklich, wenn man Muth hat, tugendhaft zu sein.

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Glück ist meistens ganz gewöhnliches Leitungswasser, das nach Champagner schmeckt.

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Bei einem Glücksvogel kalbt selbst ein Ochse.

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Jedes Menschen Glück schmiedet ihm sein Charakter.

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Wo einmal das Glück eingekehrt ist, da greift es leicht um sich, und ohne daß dem einen Abbruch geschieht, können die andern in seinem Schatten mit Geschick ihre Angel auswerfen.

Keller, Das Fähnlein der sieben Aufrechten (in: Züricher Novellen), Erstdruck 1861

Ein glückliches Leben besteht immer in erster Linie aus Freiheit von Sorgen.

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Momente des Glück lassen sich in ein gemeinsames Wort kleiden "Ja".

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Was vergänglich ist und dem Zufall unterworfen, kann nie Quelle des Glücks sein; man darf das Glück, wenn es von Dauer sein soll, nicht mit dem notwendigerweise flüchtigen Vergnügen verwechseln. Wir müssen also das Glück in den unzerstörbaren Dingen suchen.

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Glück, sie nennen dich blind und werden nicht müde zu schelten. Frage doch endlich zurück: Könnt ihr denn selber auch sehn?

Hebbel, F., Gedichte

Die Seele wird im Sanskrit Atman genannt, was Glück oder Seligkeit bedeutet. Nicht so, daß das Glück zur Seele gehört, nein – die Seele selbst ist Glück. Heute verwechseln wir oft Glück mit Vergnügen, aber Vergnügen ist nur eine Illusion, ein Schatten des Glücks; und es kann sein, daß der Mensch in dieser Illusion sein ganzes Leben verbringt, immer wieder Vergnügen suchend und doch niemals Befriedigung findend. Ein Hinduwort sagt: Der Mensch sucht Vergnügen und findet Leid. Jedes Vergnügen scheint Glück zu sein, es verspricht Glück, aber es ist der Schatten des Glücks. So wie der Schatten einer Person nur die Form derselben wiedergibt und nicht die Person selbst ist, so ist auch das Vergnügen nur der Schatten und nicht das Glück selbst.

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Glück liegt nicht darin, daß man tut, was man mag, sondern daß man mag, was man tut.

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Nichts ist leichter zu zerstören als das Glück eines Menschen. Es ist das Ergebnis einer unendlichen Reihe von Ursachen und schwer zu fassenden und doch sehr tief reichenden Bedingungen.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken

Das Glück will gepflegt sein. Man muß geschmeidig und unterhaltend, intrigant sein, niemanden beleidigen, den Frauen und Hochgestellten gefallen, sich in Vergnügungen und Geschäfte stürzen, sein Geheimnis hüten, imstande sein, sich die ganze Nacht bei Tisch zu langweilen und drei Kartenspiele zu spielen, ohne einmal aufzustehen. Und selbst dann ist man seiner Sache nicht sicher. Wieviel Widerwärtigkeiten und Plagen könnte man sich ersparen, wagte man, direkt und nur durch Verdienst und Leistung berühmt werden zu wollen!

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Die Höhe der Gunst des Glücks wird oft durch die Kürze ihrer Dauer aufgewogen: denn das Glück wird es müde, einen so lange auf den Schultern zu tragen.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [38.]

Man sollte nicht sprechen von der Kunst, glücklich zu sein, sondern von der Kunst, sich glücklich zu fühlen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Das Glück des Bösen geht dahin wie ein Sturzbach.

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Zu den Glücklichen zählt nur der, dem was am Glücke fehlt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Was sonst, heißt glückselig zu sein, wenn nicht dies: etwas Ewiges erkennend besitzen?

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