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26202 Sprüche gefunden

Die Liebe gleicht in vielen Fällen einer Tragödie, doch ist schon oft der zweite Akt die Katastrophe.

Peters, Aphorismen, 1931

Wenn wir Menschen lieben, denen wir gleichgültig sind, nennen wir sie herzlos.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Lieben und dafür sterben können, gehört genauso zusammen wie anzünden und verbrennen.

Seemann, Funken, 1940

Wer sagt: "Es braucht mich keiner", der lügt.

Seemann, Funken, 1940

Leg deine Hand in meine und spüre mich, die aus den Steinen wuchsen, die wissen sich, denen ist Sehen gegeben wie andern der Duft; und ein hämmerndes Hören, so einer ruft, den die Stürme umpeitschen, der im wehrenden Blatt den letzten rieselnden Tropf verschüttet hat. Deine Hände und meine sindeineHand! Lass und Berg und Baum sein und Strom und Land und weite offene Meere für jede Fracht; und einer vom Heer der Sterne um Mitternacht.

Seemann, Funken, 1940

"Ich liebe", sagte das Leid und lächelte, "ich leide", sagte die Liebe und grüßte; da wurden sie Schwestern auf ewig.

Seemann, Funken, 1940

Wenn man das Harte zu lieben versucht, fängt es an, schön zu werden.

Seemann, Funken, 1940

Die Liebe ist die heftigste aller Leidenschaften, weil sie zugleich alle moralischen und physischen Gefühle des Menschen in Anspruch nimmt.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Das Wissen nützt. Die Liebe hilft.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Liebe ist Heimat-Suchen. Liebe ist Heimat-Geben.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Wo Liebe – da Ewigkeitsglaube.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Liebe verbürgt die Ewigkeit.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Mancher hat vielleicht nur darum kein Glück in der Liebe, weil er zu viel Glück bei Frauen hatte.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Der Sabbat deines Lebens will ich sein Der Sabbat deines Lebens will ich sein. Wenn dich umstrickt des Alltags grau Gespinst − In meine Seele flüchte dich hinein, Dass du dein tiefstes Wesen neu gewinnst. So oft dicht laut umdrängt des Tages Strom, Der Schrei der Tiefe dir entgegengellt − In meine Stille strebe, wie zum Dom Der Gläubige, wenn ihn bedrängt die Welt.

Dix, Vom unsichtbaren Königreich, 1913

Eiche und Rose Es hat sich eine Rose gerankt An eine alte Eiche. Da haben leise gebebt, geschwankt Die zeitbewährten Zweige. Die Eiche hat nie im Sturm gewankt, Kein Blitz hat sie erschüttert − Doch als doch zu ihr die Rose gerankt, Da ist sie leise erzittert.

Dix, Aus jungem Herzen, 1898

Trost im Altern Es dunkelt schon. Die Sterne schauen trübe, Des Tages Klänge schweigen und verhallen − Lass mich die Hände auf den deinen falten, − Des Alters Stachel raubt allein die Liebe! Wie reich die Lieder dir am Herzen fluten! O sei gewiss, mein Freund, mein Trautgefährte, Dass ich im weißen Haar dich lieben werde Noch brünstiger, denn einst in Jugendgluten.

Dix, Aus jungem Herzen, 1898

Die Liebe kennt keine Grenzen: Wenn man glücklich ist, will man das Paradies; hat man das Paradies, will man den Himmel, und wer nicht den Himmel gefunden hat, der hat nie geliebt!

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Wie selten ist es, dass sich die Herzen auf gesundem Untergrunde vereinen; denn Macht und Wohlstand sind Staub und Asche, wenn die Liebe fehlt, und die Liebe verflüchtigt, wenn der Wohlstand fehlt.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Liebe ist wohl stärker als der Überfluss, mächtiger als alle Schätze und Reichtümer der Welt, aber sie verträgt die Nahrungssorgen nicht, und die brennendsten Liebesflammen sind nicht imstande, den Küchenherd anzuzünden, um die Suppe zu kochen.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Jugend weiß nicht, was wahre Liebe ist. Die Früchte des Baumes reifen ja erst, wenn die Blätter verwelken.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911

Die Liebe ist der Zaubergarten, den man nur einmal betritt.

Lüttwitz, Wo ist das Glück? Aphorismen, 1911