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26202 Sprüche gefunden

Kann aber der Fisch einen Fischer lieben?

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 6,63 Übers. Internet Originaltext: Et piscatorem piscis amare potest?

Was erzwingt die Liebe nicht?

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 5,48 Übers. Internet Originaltext: Quid non cogit amor?

Liebe, um geliebt zu werden!

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 6,11 Übers. Internet Originaltext: Ut ameris, ama!

So ist das Bild der Venus, der es gefällt, zu ihrem Zeitvertreib ungleiche Körper und Seelen unter ihr unbezwingbares Joch zu schicken.

Horaz, Oden. 1,33. Übers. Internet Originaltext: Sic visum Veneri, cui placet inparis formas atque animos sub iuga aenea saevo mittere cum ioco.

Liebe wird gesättigt, wenn ihre Freuden nicht quälen.

Martial, Epigramme, um 101 n. Chr. 4, 38. Übers. Internet Originaltext: Satiatur amor nisi gaudia torquent.

Vergangen sei vergangen Und Zukunft ewig fern; In Gegenwart gefangen Verweilt die Liebe gern.

Brentano, C., Gedichte. Wenn der Sturm das Meer umschlinget

Liebe, die gelehrt werden muß, ist keine Liebe.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Manche Liebe, die dir entgegengebracht wird, entspringt aus der Fantasie des Anbeters und ist zumeist unverdient.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Mancher erhält deshalb mehr Liebe, weil er überschätzt wird.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Liebe muß rechtmäßig erworben sein.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Liebe und Glück wollen erkannt sein, um empfunden zu werden.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Liebe erwecken, wie leicht, aber sie zu erhalten, wie schwer.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Gewohnheit lähmt die Flügel der Liebe.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Liebe erntet mancher, ohne sie zu säen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Liebe kann man nicht versprechen, eher schon Treue.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Häßlicher als Haß ist nur eins: erheuchelte Liebe.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Die Menschen, die der Superlativ der Liebe beglückte, haben meist auch den Superlativ des Leides zu tragen; der Durchschnitt lernt beides nicht kennen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Gleichbleibende Güte gegen jemanden, den wir bemitleiden, fordert nicht allzuviel Liebe; aber gleichbleibende Güte gegen den, der uns überwächst und in den Schatten stellt, die bedingt wahre Liebe.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Liebe ist stärker als Haß und vergebende Güte machtvoller als Rache.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Es bleibt dabei: Lieben und über alles geliebt zu werden, ist das größte, wahrste Glück.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908